Spielberichte
Spielberichte Saison 2011/2012
- Celtic Salmannsdorf - Argos 4:3 (3:1)
07/11/2011Am Ende der Herbstsaison gab es nochmal wichtige Punkte. Und das wieder einmal mit dem letzten dreckigen Dutzend, dass die Mannschaft aufbieten konnte. Zur Erinnerung: Vahid, Ben, Gaberl, Mario, Lukas, Adin, Knisl, Roman, Basti K. Lenny, Jürgen, GeorgJ. , Wolfi L, Chris, – das war nicht die Top-Aufstellung der Kelten , sondern die Liste der Fehlenden! Und trotzdem: Celtic hatte nach dem letzten Sieg wieder Selbstvertrauen und begann auch dementsprechend mit breiter Brust. Das Zweikampfverhalten passte, die Stellung am Platz war gut und mit Nico und Schurli versuchten 2 Mittelfeldspieler System und Ordnung ins Spiel zu bringen. Das gelang: Nico schickt eine schöne Vorlage in den Raum, Stubi ist vor dem Goalie am Ball, überhebt ihn und verhindert mit Abdecken, dass der springende Ball noch von Verteidigern und Goalie rausgepflückt wird. Das 1:0 sollte das Spiel prägen, denn Celtic ist nun am Drücker. Dann ein Schussversuch von Slawek aus der zweiten Reihe, dann je ein Solo Versuch von Nico und Schurli, dann eine Flanke von letzteren vor das Tor, der Goalie kann den Ball nicht fixieren und Stubi ist erneut zur Stelle und staubt zum 2:0 ab. Hinten hat Flo die Abwehr gut eingestellt, Fehler gibt es kaum. Rechts hat Stocki Platz, versucht Vorstöße, Schurli dasselbe links, kommt auch durch und trifft wie schon so oft mit einem satten Schuss ins lange Eck. 3:0. Nun sollte Celtic eigentlich alles im Griff haben, doch verliert nun die Herrschaft im Mittelfeld. Die Flügel bleiben zu weit aussen, offensive und deffensive Mittelfeldspieler reihen sich in die Abwehrreihe ein und der Gegner kann somit ohne Gegenwehr von der Mittelauflage zum Strafraum maschieren. Dazu kommen Flüchtigkeits- und Zweikampffehler, die erst noch nicht zum Gegentor führen. Dann aber doch: Sowohl Nico als auch Schurli verzichten auf richtiges Attackieren, der Gegner kann wieder einmal in den Strafraum, dort legt sich Nima quer und lädt somit dem Gegner zum Elfer ein. Stefan, der bislang makellose 5te Goalie der Kelten ist in der Ecke, kann aber nicht entscheidend parieren. 1:3 und bisschen Hektik nun wieder bei den Kelten. Da kam der Pausenpfiff recht. Conny kam für Pat in den Sturm, begann mit Fehlern, wie so manch anderer Kelte auch und ehe man sich versah stand es auch schon 2:3. Nun versuchten einige Leistungsträger die Mannschaft wieder aufzurütteln. Bastian war in dieser Phase wieder extrem Lauf- und Zweikampfstark, Flo und Nima auch, Stefan hatte zwei entscheidende Glanz-Paraden und ließ überhaupt nie Unsicherheit verspüren und Omar, Slawek und Nico kamen etwas später über Zweikämpfe wieder ins Spiel. Stubi hatte dann wieder eine große Chance, bekam im Rutschen den Ball aber nicht am rauslaufenden Goalie vorbei. Doch Celtic begann nach dieser Wackerlphase wieder zu spielen und nun gegen offene Gegner gut zu kontern. Dann nahm sich Nico (oder war es Schurli) wieder einmal ein Herz, dribbelte in den Strafraum, wurde gelegt und Stubi verwertete den Strafstoß zum erlösenden 4:2. Nun warf der Gegner endgültig alles nach vorne und traf erneut zum Anschluss 3:4, Celtic hatte nun aber viel Platz und noch 2 Sitzer im Konter. Zuerst schloss Nico einen Sololauf allein vorm Goalie selbst ab, statt aufzuspielen, dann führt Stubi einen Ball lange im Strafraum ehe er am Fünfer noch Conny aufspielt, der aber keinen Druck am Ball bekommt und nicht trifft. Egal. Der Schlußpfiff bedeutet den versöhnlichen Ausklang einer schwierigen und durchwachsenen Herbstsaison und gibt Mut für 2012.
- RSC Vienna – Celtic Salmannsdorf 0:4 (0:2)
31/10/2011Ein bisserl was geht bekanntlich immer, bei Trainer Schultes allerdings nicht – zumindest an den Abenden vor Spielen. „Da geht bei mir gar nichts“, richtet er über den Celtic Chronicle der Damenwelt aus. Bei den stark ersatzgewschwächten Kelten – erstmals seit 17 Jahren fehlte „Celtic-Voda“ Stubenberg in einem Bewerbsspiel – ging an diesen Samstagabend in der Meldemannstraße wiederum einiges. Wie schon im Schlagerspiel am vergangenen Mittwoch präsentierten sich die Salmannsdorfer stark, taktisch diszipliniert und vor allem in der Abwehr grundsolide.
Zweifel, dass die unglückliche Niederlage gegen Rückschritt Floridsdorf noch den einen oder anderen beschäftigte, wurden frühzeitig zertreut. Angetrieben von einem überragenden Nico drängt Celtic von Beginn an auf den Führungstreffer. Die Salmannsdorfer konnten erstmals in der sechsten Minute jubeln, als Georg einen von Schurli schnell abgespielten Freistoss ins lange Eck befördert. Kurz darauf scheitert der Capocannoniere am RSC-Schlussmann, auch der mental sehr starke Baldia kann den Nachschuss nicht im Tor unterbringen. 40 Spielminute: Ben schiesst links zu Schurli aus, der den Ball unverzüglich an Stocki weiterleitet. Wieselflink arbeitet sich dieser rechts nach vorne und schlägt eine präzise Flanke in den Strafraum. Erneut ist Jordan zur Stelle und köpfelt das Leder – zwar schwach aber überaus platziert – ins rechte Kreuzeck. „Da hab ich Übersicht bewiesen“, wird er später sagen. Der Gegner blieb in der ersten Halbzeit weitgehend ungefährlich, mit Ausnahme eines gefährlichen Kopfballs, der nur knapp über der Latte vorbeizog.
Nach dem Wiederanpfiff schaltete Celtic einen Gang herunter und RSC kam etwas öfter in die Salmannsdorfer Spielhälfte, wirkte allerdings weitgehend ideen- und auch kraftlos. Auch die Salmannsdorfer fabrizierten kaum nennenswerte Aktionen. Das Spiel wurde jetzt etwas rauher, der starke Schiedsrichter behielt jedoch die Übersicht. 65 Spielminute: Omar wurde gefoult und trat im Fallen nach dem Gegner – beide sahen den gelben Karton. Das Netz – und zwar jenes von RSC – zappelte erst wieder in der 82. Spielminute nachdem Nico Schurli anspielte, der sich durchsetzte und ins linke kurze Kreuzeck traf. In der 88. Minute krönte Nico seine Leistung und netzte nach einem Traumsolo über den halben Platz selbst ein. Zuvor hatte sich noch Ben ausgezeichnet als er einen starken RSC-Schuss über die Latte faustete. Auch der darauf folgende Eckball brachte nichts mehr ein.
Die RSC-Kurve war zu diesem Zeitpunkt ohnehin längst erstummt, nachdem sie über weite Teile des Spiels mit unnötigen Zwischenrufen auffiel. Fraglich bleibt, wann die „Celtic Waachbirnen“ ihren Support-Boykott beenden werden – der Auswärtssektor blieb einmal mehr leer.
- Celtic Salmannsdorf - Fortschritt Floridsdorf 0:2 (0:0)
27/10/2011Es war das erwartet schwere Spiel gegen den Tabellenleader, dennoch und trotz zahlreicher Ausfälle (Lukas, Vahid, Ben, Gaberl, Nima, Knisl, Lenny, Mario, Adin, etc.) präsentierten sich die Kelten nicht schlecht am Platz. Vor allem das Mittelfeld mit Nico, Roman präsentierte sich spielfreudig und ballsicher, die Abwehr stand felsenfest und ließ keine Aktionen durch. In der ersten Phase waren auch Chancen vorhanden. Schurli mit der größten: er war einmal schon durch, brachte den Ball aber nicht am herauseilenden Goalie vorbei, spielte auch nicht rechts am besser postierten Georg. Dann Georg selbst mit einer Chance. Dann kam auch Stocki nach Startschwierigkeiten durch, ebenso Basti K beim Meisterschaftscomeback, doch nix ging letztlich rein. Floridsdorf ? Übernahm zwar ab der Mitte der ersten Halbzeit das Kommando, da das Mittelfeld plötzlich die Bälle und Zweikämpfe schlampig zu verlieren begann, kam aber auch nicht wirklich zu Torchancen. Zu gut waren Flo, Bastian und Jürgen postiert. Nur Fernschüße und Standards wurden gefährlich, aber die konnte Stubi im Tor alle entschärfen. Zur Pause nahm man sich noch mehr Agressivität vor, hatte nun mehr Wind im Rücken und auch wieder mehr Spielanteile. Celtic kam oft durch, spielte gut und sehenswert vor das Tor, im Abschluß waren aber ganz schwache Schüsse oder überhastete Aktionen mehrheitlich zu sehen. Ausser Nico, der zwei gute Schüsse absandte! Nun war es eine Frage der Zeit bis Celtic endlich traf und dann trat die alte Fußballweisheit ein. Doch was war passiert? In der vielleicht besten Aktion des Spiels kamen Roman, Georg und zum Schluß Nico mit One-touch Zauberfussball durch die Floridsdorfer Reihe, Nico machte noch den Haken um den Goalie und dieser fuhr ihm in die Beine. Klarer Elfer und Schurli trat an. Leider ganz schwach in die Mitte und VERGEBEN! Alle Kelten waren geknickt, Diskussionen und der Gegner war euphorisch. Mit dem Gegenstoß kam er viel zu einfach vors Tor, eine glückliche Ballanahme wurde zum Torroller, am herauslaufenden Stubi vorbei, Bastian konnte nicht mehr retten und es stand 0:1 statt 1:0 – binnen 30 Sekunden!! Und nun fehlte es bei zuvielen Kelten vor allem an einem: Entschlossenheit und Aggressivität: die Abwehr, Nico und Schurli ausgenommen, sonst blieb die Körpersprache bescheiden. Bälle wurden zu einfach verloren, ohne danach wenigstens zu versuchen , wieder an den Ball zu kommen, oder zu foulen oder was auch immer. Zu viele versteckten sich hinter anderen und beobachteten das Spiel statt aktiv das Ruder herumzureissen und Floridsdorf spielte weiter mit breiter Brust. Chancen waren da: Nico immer wieder unermüdlich, auch Schurli brachte viele Bälle gut vors Tor, aber sonst war da nix bei Celtic. Omar hatte eine sehr gute Gelegenheit, brauchte aber zulange bis zum Schuß, da war der Ball wieder weg. Roman fiel zurück, Patrick B fiel zu wenig auf im Strafraumgetümmel, Georg war nicht so ballsicher wie so manches andere mal und, und und…Dann knapp vor Schluß ein Konter der Floridsdorfer, Stubi muss aus dem Strafraum, darf nicht mit der Hand ran, der Stürmer ist schneller und überköpft ihn, den dahinkullernden Ball erwischt Stubi erst nach der Linie. 0:2 und Frust total. Das Spiel wird ruppig, die Dialoge gehässig, Roman verliert die Nerven und tritt zu, Floridsdorfer Rächer tun sich hervor, 2 Rote Karten sind die Folge. Im Spiel passiert nix mehr. Das Ergebnis tut weh.
- DSG Ararat - Celtic Salmannsdorf 0:8 (0:7)
17/10/2011Endlich wieder ein Schützenfest für die Grün-Schwarz-Weissen, wenn der Gegner und der Platz auch nicht Klassentauglich waren. Auf einem Minirasenplatz mussten sich 22 Spieler irgendwie verteilen, was den etwas in die Jahre gekommenen Ararats aber auch nicht half, denn Celtic stand motiviert, agil und druckvoll im Match. Und Goalgetter Georg schüttelte endlich seinen Torfluch ab und traf nach Belieben. Aber wie gesagt: das Spiel und auch die Aktionen waren an diesem Platz kurios, ein solider Aufbau sehr schwer! Georg nutze in alter Manier jede Vorlage zum Torschuss und Treffer, Stubi diente als Vorbereiter. Hinten gab es keine einzige brisante Aktion für Ben, weil Gaberl & Co alles bestens unter Kontrolle hatten. Das Mittelfeld um Nima, Slawek, und Roman war um Spielfluss bemüht, zu beginn kamen dennoch zuviele vorgeschlagene Bälle. Georgs erster Treffer resultierte aber daraus, er lupfte wunderbar mit links über den rauslaufenden Goalie. Dann netzte Roman per Kopf nach einem weiten Nima Einwurf. Kurz danach wieder Georg nach einer deckungsgleichen Aktion. Dann traf der letztjährige Torschützenkönig nach Eckball, später nach Zuspiel von Niko, der mit Flo beide (sehr engene Flügel) gut bespielte, dann nach Flanke von Stubi und irgendwann haute sich der Goalie auch den Ball noch selber rein. Man kam kaum zum zählen, zur Pause stands 7:0 und auch in Hälfte 2 änderte sich nichts… Celtic rollte ein ums andere mal vors Tor, Georg traf die Stange, dann verhaute Stubi einen Sitzer nach sehr schöner Dreifachpass mit Niko, später als Georg Basti Platz machte verhauten nochmal Stubi, Flo, aber auch Roman und Basti richtige Sitzer, ehe Nico sehr schön einen Freistoß von links ins lange Kreuzeck schupfte. Das sollte aber trotz Spiel auf der schiefen Ebene das letzet Tor bleiben, Celtic darf trotzdem mehr als zufrieden sein.
- Celtic Salmannsdorf - Nepomuk 6:2 (1:1)
10/10/2011Danke Peter Hlinka! Nach dem Spezialtraining gelang den Kelten der Befreiungsschlag in der Meisterschaft und der erste Sieg wurde eingefahren. Auffallend dabei: Die taktische Disziplin, die kompakte Stellung und ein vernünftiger, sicherer Spielaufbau , ohne überlangem Ballhalten. Von Beginn weg hatte Celtic das Kommando am Platz und wurde von Minute zu Minute stärker. Aus einer gesicherten Hintermannschaft wurden Bälle links, rechts oder durch die Mitte vorgetragen, vielleicht noch manchmal zu hektisch, aber dennoch immer wieder sehenswert. Stubi und Schurli kamen zu Halbchancen, ehe eine schöne Aktion über den rechten Flügel zum Erfolg führte. Lenny brachte eine Flanke direkt in den Gefahrenbereich vors Tor und Niko war zur Stelle und traf direkt. Ein Aufatmen! Celtic arbeitete weiter Chancen heraus, hatte gefährliche Corner und Freistöße, Roman kam frei zum Schuß, doch etwas vernudelt, Lenny beim Abpraller ebenso, wieder nix. Dann konnte sich Niko ein schönes Zuspiel nicht gut genug mitnehmen und Schurli traf aus “seiner Position” nicht das Tor. Aus dem Nichts ein einzig guter Angriff mit einem Hammerschuss aus 20 Meter. Für Ben kaum was zu machen: 1:1. Doch Celtic ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, drückte Nepomuk weiter hinten rein, nur das Leder einfach noch nicht über die Linie. In der Pause ließen die Trainer das gut eingespielte Gefüge zusammen und Celtic wurde noch überlegener, hatte viel Platz – entweder weil der Gegner diesen ließ, oder aber auch weil sich alle gut bewegten, den Ball rasch und sicher abspielten und dadurch Aktionen kreierten. Dazugesagt muss auch sein, daß in der Mitte lauter ballsichere Spieler mit breiter Brust bei den Salmannsdorfer an diesem Tag agierten, hinten kein einziger Zweikampf verloren wurde und vor allem Basti mit 100% Zweikampfbilanz herausgehoben werden muss. Dann nahm sich Niko zum Abschluss einer erneut guten Aktion durch die Mitte ein Herz knallte den Ball aufs Tor und der Tormann griff schlichtweg daneben: 2:1. Kurz darauf eine sehenswerte Aktion der Mannschaft: Über Jürgen, Roman und Niko schönes One-touch nach vorne, letzter bedient Stubi ideal ins Loch und dieser speilt noch nach rechts zum besser postierten Schurli auf, der traf. 3:1. Dann das letzte Aufbäumen von Nepomuk, aber Ben entschärfte eine Riesenaktion mutig. Ab jetzt begannen die Wechsel ohne daß die Mannschaft an Druck verlor. Der langsam fitte Georg machte Druck, spielte den Ball schön quer vors Tor und wieder war Niko zur Stelle der hineinspitzelte: 4:1. Dann durfte der Mittelfeldspieler in Torlaune auch noch ein Tänzchen von der Seite in den Strafraum wagen, alle Gegner, die sich kaum wehrten, umkurven und den Ball zum 5:1 reinschieben. Nepomuk bestrafte noch eine kurze Unachtsamkeit im Strafraum, als kein Kelte so richtig zum Kopfball mitspringen wollte und besorgte den zweiten Gegentreffer aus einem hohen Ball. Zum Abschluß durfte wieder einmal Stocki seine scharfe Waffe von rechts aussen Richtung langes Eck jagen und unter erneuter Mithilfe des schwachen Goalie in die Maschen setzen. Endlich gewonnen, endlich gut UND erfolgreich gespielt.
