UNTERLIGA C Saison 2009/2010

Endstand

Mannschaft Sp. S U N Tore +/- Punkte
1 DSG Vienna Internationals 16 11 4 1 65:19 46 37
2 DSG Inter Leopoldau 15 7 4 4 32:31 1 25
3 DSG Eurasya * 16 7 3 6 37:40 -3 23
4 Dsg Rudolfsheim I.F. 15 6 4 5 43:35 8 22
5 Dsg Manner Titans 15 5 5 5 29:25 4 20
6 DSG Hotel Kalcio 15 5 3 7 22:31 -9 18
7 DSG Union Latina 16 3 7 6 32:33 -1 16
8 Dsg Salzburger Stiere 15 4 4 7 31:34 -3 16
9 DSG United – BIH * 15 4 4 7 35:62 -27 16
10 Dsg Celtic Salmannsd. *(2) 16 3 6 7 27:43 -16 14

Torschützen

Tore MS Cup/Test
G. Jordan 12 2
W. Stubenberg 2 1
Georg Brandl 10 3
Lenny Göbel
Patrick B. 1
Knisl Göbel
W. Löber 6
Farid 1
Nima G.
Conny 2
Ben T.
Slawek
Elvir
Angelo G.
Lukas 1
Stefan I. 1 1
Gaberl
Omar
Florian
Eigentor

UNTERLIGA C Spielberichte

Testspiel:

Manner Schnitte – Celtic Salmannsdorf 12:11

Ein heisses Kleinfeldmatch mit guten Aktionen auf beiden Seiten, bei denen Manner etws ballsicherer war und Celtic einige dumme Fehler machte. Mit Fortdauer des Spiels wurden die Salmannsdorfer stärker, verloren aber trotzdem 11:12. Ein Klassiker mittlerweile.

Califonia Rabbits -Celtic Salmannsdorf 7:0

Nach 14 Absagen und mit nur 7 Mann aus dem Kader ging Celtic ohne große Erwartungen in das erste Testspiel. Duie rabbits stehen in Ihrer Vorbereitung deutlichbesser da, spielten aggressiv und sehr geordnet und ehe sich celtic versah, satnd es 0:3. Dann kam langsam auch Linie in das Celtic Spiel, wenngleich gutes Spielzüge an einer Hand abzuzählen waren. Ein paar weitere zweikampf und Ballfehler führten zu weiteren Gegentrefferen. In der zweiten HZ hatte Celtic dann mehr vom Spiel, war selbst auch gefährlich konnte aber aus einer Reihe von Vorstößen nichts Verwertbares rausholen. Gegen Ende dann auch noch der konditionelle Einbruch, somit war das 0:7 gerecht, das Spiel darf dennoch nicht überbewertet werden…

  • Tabelle 2008/2009 20/07/2009
    Endstand
    Rang Mannschaft Spiele S U N Torverhältnis Tordifferenz
    Punkte
    1 Dsg Hetzendorf 18 12 3 3 55:28 27 39
    2 Dsg Billroth Fc 18 10 3 5 57:26 31 33
    3 Dsg Rudolfsheim I.F. 18 8 6 4 38:34 4 30
    4 Dsg Blue Danube 18 8 5 5 48:33 15 29
    5 DSG Union Latina 18 8 2 8 37:30 7 26
    6 Dsg Celtic Salmannsd. 18 6 5 7 36:50 -14 23
    7 DSG Vorwärts Favoriten * 18 7 2 9 32:45 -13 23
    8 Dsg Celtic Hernals 18 4 5 9 32:47 -15 17
    9 Dsg Irreal-St.Leopold 18 5 2 11 24:44 -20 17
    10 DSG Royal Vienna * 18 4 3 11 37:59 -22 15
    Tabelle Herbstsaison
    Rang Mannschaft Spiele S U N Torverhältnis Tordifferenz
    Punkte
    1 Dsg Hetzendorf 16 10 3 3 44:26 18 33
    2 Dsg Billroth Fc 16 9 2 5 48:24 24 29
    3 DSG Union Latina 16 8 2 6 34:23 11 26
    4 Dsg Rudolfsheim I.F. 16 7 5 4 33:30 3 26
    5 Dsg Blue Danube 16 7 4 5 38:29 9 25
    6 Dsg Celtic Salmannsd. 16 6 5 5 36:38 -2 23
    7 DSG Vorwärts Favoriten * 16 6 2 8 27:38 -11 20
    8 Dsg Celtic Hernals 16 4 5 7 29:36 -7 17
    9 Dsg Irreal-St.Leopold 16 4 2 10 19:40 -21 14
    10 DSG Royal Vienna * 16 3 2 11 32:56 -24 11
       

    Tore MS

    Cup/Test

    G. Jordan

     

    10

    8

    W. Stubenberg

     

    8

    1

    Georg Brandl

     

    5

    0

    Lenny Göbel

     

    3

    0

    Patrick B.

     

    2

    0

    Knisl Göbel

     

    1

    2

    W. Löber

     

    1

    1

    Farid

     

    1

    1

    Nima G.

     

    1

    0

    Conny

     

    1

    0

    Ben T.

     

    1

    0

    Slawek

     

    1

    0

    Elvir

     

    0

    1

    Angelo G.

     

    0

    0

    Roman

     

    0

    0

    Chris Havel

     

    0

    0

    Gaberl

     

    0

    0

    Omar

     

    0

    0

    Florian

     

    0

    0

    Eigentor

     

    1

     
  • CUP: Meidling – Celtic Salmannsdorf 1:1 (1:0) 21/06/2009

    Im erwartet schweren Cup-Rückspiel gegen die Meidlinger blieben die Celticer knapp, aber nicht unverdient erfolgreich. Das Spiel auf einem Liesinger Acker begann ausgeglichen, Celtic fand rasch ins Spiel, man merkte jedoch daß der eine oder andere noch mehr das Geschehen beobachten als bestimmen wollte. So kassierte man aus einem Stellungsfehler (Patrick B wurde als letzter Mann alleine gelassen) gleich eine Mega-Chance bei der sich Goalie Vahid sehr positiv im Spiel vorstellen konnte, indem er den Stürmer geschickt abdrängte. Danach übernahm Salmannsdorf das Spiel ohne wirklich der Partie den Stempel aufzudrücken. Das Míttelfeld versuchte über Kombinationen nach vorne zu kommen oder die Stürmer einzusetzen, ohne dabei wirklich Erfolg zu haben. Knisl versuchte als einziger richtig dem Spiel Fahrt zu geben. Rechts war Roman zwar ballsicher und im Ansatz mit Ideen, doch nach hinten immer wieder anfällig. Links konnten sich Slawek, Angelo und Patrick B nicht wirklich abstimmen, was dann auch zum einzigen Treffer in der Cup-Schlacht führte. Nach einem italienischen Ballfehler, hatte Meidling die ganze linke Bahn bis zum Libero Platz um aufs Tor zu maschieren. Niemand sicherte hier ab, niemand warf sich in den Weg, ausser Nima am Strafraum. Leider wurde er überspielt und der Stürmer traf satt und scharf, aber nicht unhaltbar ins Tor. Vorne kamen Stubi und Löber kaum zur Geltung, waren aber meist alleine gegen 3-4 Gegner unterwegs. Einzig eine Roman Flanke kam sehr gefährlich vor das Tor, wurde aber entschärft. So blieb Knisl und Wolfi Löber mit jeweils gut geschossenen Freistößen die besten Chancen, ehe Knisl noch knapp vor der Pause die vielleicht beste mannschaftliche Aktion im Spiel mit einem satten Lattenkracher abschloß. In der Pause musste Nima blessiert w.o. geben. Stefan I kam und vertrat in auch gleich souverän. Celtic erhöhte das Tempo und wurde noch spielbestimmender! Überhaupt als Lukas ins Spiel kam und damit plötzlich ein Übergewicht im Mittelfeld zu spüren war. Die Angriffe gegen Meidling häuften sich, Stubi wurde zweimal am Strafraum nur per Foul gestoppt, Angelo kam öfter über Links und Roman hatte auch mehr Spielanteile. Im Defensivbereich war alles in Celtic Hand, doch richtige Abschlußchancen blieben weiter Mangelware. Die zahlreichen Freistöße und Corner, die die Kelten hatten brachten im xten Versuch endlich Erfolg: Knisl traf eine Angelo Hereingabe zwar nicht optimal per Kopf, doch trat er den abgeblockten Ball im Nachschuss in die Maschen. Damit krönte er eine starke Leistung, denn knapp danach musste er mit verletzter Zehe raus, zum Glück war der angeschlagene Georg als Backup auf der Bank. Dieser war zwar nicht so effizient wie gewohnt, hielt aber trotzdem 1-2 Gegner im Banne und ermöglichte anderen das Spiel. ZB. Wolfi Löber, der einmal wunderbar rechts in den Strafraum kam, dann aber leider aus einigen Abspielmöglichkeiten die schlechteste – irgenwohin – wählte, ein anderes mal Roman mit guten Flügelaktionen und ein weiteres mal der aufgerückte Florian, der aber am letzten Haken scheiterte.  Die wenigen gegnerischen Attacken hatten Stefan, Flo, Slawek und vor allem auch Basti gut entschärft. Bis auf eine, da war aber Vahid erneut zur Stelle. In den letzten Minuten wurde das Spiel mehr als ruppig. Wolfi kassierte nach Tormannattacke gelb, die Gegner warfen alles vor und zuckten dabei aus…Celtic blieb eher ruhig, steckte einiges ein, teilte quid pro quo aus und brachte bis auf 1,2 Unsicherheiten das Spiel mit dem Minimum-Vorsprung über die Runden. Schönen Sommer!

  • CUP: Celtic- Meidling 4:3 (2:0) 10/06/2009

    Der Cup hat immer eigene Gesetze, so auch diesmal. Celtic begann daheim unglaublich geordnet und konzentriert. Jeder hatte seine Position, seinen Mann, die Abstimmung zwischen den Linien passte, die Bewegung auch. So entwickelten die Salmannsdorfer von Beginn an klare Überlegenheit am Platz. Und mit Fortdauer des Spiels kam auch Spielfreude und Sicherheit dazu. Vor allem Georg und Löber machten vorne Forechecking, dahinter war die Mitte mit Pressing zu stelle. Der Ball wurde schön über Stationen nach vorne gespielt, mal über die Seite, mal über die Mitte – und bei Ballverlust wurde sofort kollektiv nachgesetzt. Vor allem Neo Celticer Lukas und Florian setzen von hinten raus die richtigen Spieleinleitungen. Hinten hatte Libero Nima seine Mannen gut postiert und die Lage voll im Griff. Celtic hatte Chancen, aber noch keine wirklich zwingende, Georg probierte sogar den Rückzieher. Vielleicht auch weil die Stürmer das eine oder andere Mal zu Eigensinnig agierten. Eigentlich war es untypisch, daß Meidling mit einem Stangenschuß die erste richtige Chance hatte. das beunruhigte aber niemand. Denn es war eine Frage der Zeit bis endlich der Treffer für Grün-Schwarz-Weiss fiel. Zuerst musste zwar noch einmal Vahid schön eingreifen und einen Schuss ins Kurze parieren, aber dann löste Stubi nach einer weiten Ecke von Löber den Knoten im Spiel und traf direkt am langen Eck zum 1:0. Kurz darauf die vielleicht schönste Aktion des Spiels. Aus der eigenen Hälft wurde der Ball rasch rechts rausgespielt, Florian rückte mit auf, Löber löste sich zur Seite. One Touch Spiel bis zum idealen Querpass vors gegnerische Tor, dort war Georg richtig mitgegangen und es stand 2:0. Celtic spielte überlegen weiter verabsäumte aber den Sack zu schließen, da Wolfi L einmal aus spitzen Winkel selbst schoss, statt dem alleinstehenden Sturmpartner den Ball am Fünfer rüberzurollen und Georg kurz Später ganz allein am 16er eine Idealvorlage wuchtig den Tormann in die Arme schoss, statt halb so scharf in die Ecke zu zielen. Im Zweikampf verletzte sich der Torschützenkönig auch an der Rippe (Bruch!) und musste zur Pause gewechselt werden. Ebenso ging Slawek, der durch Angelo ersetzt wurde. Die 2 Hälfte begann wie die erste endete, Ben, nun vorne zu finden, eroberte sofort den Ball vom letzten Mann, trat aber überhastet das Leder irgendwohin, nur nicht in die Maschen. Celtic probierte nun auch den einen oder andere Distanzschuss. Conny brachte links eine schöne Flanke vors Tor, doch Löber kam nicht richtig ran. Dann blessierte sich Ben den Fuß und ging kurz darauf vom Feld – allerdings war kein Ersatzspieler merh da und Celtic musste sich auf karftraubende 35 Minuten zu 10 einstellen. Das ging eine Weile gut, dann allerdings war die linke seite und Mitte einmal zwischen beiden Strafräumen komplett offen, die Meidlinger maschierten ungebremst durch und ein Schussstarker Stürmer, der zuvor schon einen brisanten Konter kläglich ungenutzt ließ traf trocken in die Ecke. Aber die Kelten waren noch nicht am Ende ihres Latein. Eine tolle Einzelaktion von Wolfi Löber, der im Strafraum an 4 Gegnern den ball vorbeibrachte und den Goalie düpierte stellte den zwei-Tore-Abstand wieder her. Doch nun war plötzlich das Gefüge der Kelten aufgelöst. Die Gegner warfen 1-2 Mann mehr nach vorne, das Mittelfeld war mit der Überzahl an Gegnern überfordert, missverständnisse in der Zuteilung waren die Folge und in der Abwehr kamen Ballfehler dazu. Nach einem Eckball schien die Situation geklärt, einige Spieler verloren die Konzentration, damit auch den Gegenspieler aus dem Blick, der ball kam wieder und wurde im 16er unbedrängt in den Celtic Kasten geschossen. Celtic wurde nervös, begann zu diskutieren, einige Spieler verloren die Orientierung, andere stritten, manche spielten auf Wegdreschen, andere auf Zeitschinden. Summa summarum, kein geschlossenere Auftritt! Das 3:3 lag in der Luft und kam dann nachdem Vahid zuerst den Ball schlecht wegschlug und dann beim folgenden Schuss unglücklich aussah! Doch Celtic gab nicht auf und hatte auch Fortuna und die Schlitzohrigkeit des Kapitäns. Dieser drehte einen der zahlreichen Eckbälle (celtic war auch zu 10 weiter gefährlich) aufs kurze Eck und der Goalie schlug sich diue Haut selbst rein!. Diesen Vorsprung gab die klar bessere Mannschaft nun nicht mehr aus der Hand, kontrollierte den Gegner in den letzten Minuten wieder deutlich besser und hatte sogar noch Chancen aus Standards auf weitere Ergebnis-Korrektur. Im Rückspiel braucht es jedenfalls Ruhe, Einsatz , eine starke Aufstellung und viel Engagement, dann wird der Aufstieg in Runde 2 geschaftt werden.

  • Hetzendorf – Celtic Salmannsdorf 5:0 (2:0) 18/05/2009

    Celtic geht zum Meisterschaftsende komplett die Kampfeslust und Luft aus: Zur Meisterfeier in Hetzendorf taten die Burschen der Celtic aus Salmannsdorf das Ihre dazu. Waren es vergangene Woche 7 Trümmer so fasste man diesmal “nur” fünf Gegentreffer aus. Dabei war ausser Standardlibero Gaberl keiner der Stammspieler fehlend gemeldet. Das Spiel begann bei hohen Temperaturen aber gar nicht schlecht auf dem Hetzendorfer Rasen. Celtic hatte den vorzeitigen Meister gut im Griff, Florian neutralisierte den gegnerischen Torschützenkönig komplett und auch der Spielaufbau gelang mitunter ganz gut. Über Links hatten Omar und Slawek viel Platz und die Celtic Stürmer waren oft anspielbar. Für richtig große Chancen war die Hetzendorf Abwehr vielleicht zu stark, dennoch kam Stubi einmal von weit rechts zu Schuss und Georg hatte eine sehr gefährliche Strafraumszene. Knisl war immer wieder anspielbar und Stefan versuchte von hinten nachzurücken. das Tempo war aufgrund der Temperaturen nicht besonders hoch und wenn Hetzendorf mal auf schnell schaltete, dann waren der pfeilschnelle Basti aber auch Florian zu Stelle. Dumm daher, wie man trotzdem in Rückstand geriet. Es war symptomatisch für den ganzen Spielverlauf: Mit hohen Bällen hatte die Abwehr samt Tormann einfach Ihre liebe Not. Der sonst sichere Angelo als Abwehrchef verschätze sich im Spiel zweimal, das reichte dem Meister. Ben war am Boden und beim rauslaufen diesmal ganz ganz stark (trotz 5 Treffern) doch in der Luft nicht immer dabei. Und nach der Pause kam der Frust dazu. Stubi humpelte nurmehr, Knisl fühlte sich schlecht, Flo, der stärkste Zweikämpfer, musste raus. Roman musste in die Abwehr, was nicht seine Stärke ist, ein überflüssiges Faul führte zu einem Elfmeter und Wolfi Löber hatte nicht mehr die Kraft aus Hälfte 1. Dann ein bisserl Ballpech, ein Hängenbleiben da, ein schlechtes Zuspiel dort und die Partie kippte komplett. Um nicht alles dem Defensivverhalten anzukreiden. Stefan Stubi und Knisl spielten noch ein paar schöne lochpässe doch sowohl Jordan als auch Löber vergaben zumindest einen Sitzer. Auf der Gegenseite allerdings die Stürmer ebenso! Nach 17 Runden und weiteren 90 Minuten war die Meisterschaft 2008/2009 zu Ende, Celtic hat mehr Spiele verloren als gewonnen und geht eher frustriert in die noch folgenden Cup-Spiele. Hier wäre nun aufrütteln wichtig, da in diesem Bewerb einiges drinn ist und hier bekanntlich eigene Gesetze gelten.

  • Celtic Salmannsdorf – Billroth 0:7 (0:4) 18/05/2009

    Zitate aus dem Spielbericht vom Herbst : …Celtic geht gegen eine sehr stark aufspielende mannschaft sang und klanglos unter. …..wobei sich so mancher “Star” überlegen muss, ob er auch genug Einsatz zeigt. ….Um das Spiel kurz abzuhandeln: Billroth war beweglich, ballstark und zelebrierte ein One-Touch-Spiel vorbei an behäbigen Kelten. Die Salmannsdorfer spielten umständlicher, waren im Zweikampf meist zweiter Sieger, kassierten aus 3 weiten Bälle über 40 Meter 3 Tore,……

    Wie sehr sich doch die Geschichte wiederholt. Auch im Rückspiel war Celtic, die Spielmacher Knisl schmerzhaft vorgeben mussten, ohne Funken einer Chance. Eigentlich war fast jeder Kelte mit seinem Gegenüber überfordert. Das Bemühen war da, doch im Team hapert neben individuellen Fehlern und verlorenen Zweikämpfen vor allem gewaltig an Stellungsverständnis, teilweise an Übersicht, vielleicht generell an einem einheitlichen Spielsystem.  Auszunehmen aus der Kritik sind diesmal vielleicht Löber und Georg, die vorne einiges probierten, aber meist zu zweit gegen vier auf verlorenem Posten waren, da fast kein Support nachrückte. Wenn mal doch Stubi, Florian oder Angelo mitkamen, gabs auch die wenigen spärlichen Torchancen. In Hälfte eins ein Stubi-Schuss nach Zuckerflanke von Angelo, aber doch deutlich daneben. Danach ein Florian Weitschuss, aber zu schwach. In Hälfte zwei dann zwei gute Löber Aktionen  -ein Schuß, ein Heber – aber jeweils knapp verzogen. Ein Treffer von Georg wurde wegen Abseits nicht gegeben, es wäre die schönste One-touch-Aktion der Salmannsdorfer gewesen. Slawek donnerte auch noch einmal einen verlängerten Outeinwurf am Kasten vorbei – das wars. Im Gegenzug fielen jedoch Treffer nach Belieben. in Hälfte eins gleich vier und in der zweiten Hälfte leider spät auch noch drei, wobei einige der Treffer davon stark hausgemacht waren: Meist waren die Kelten im Überzahlspiel und konnten den Ball trotzdem nicht wegbringen, bzw. hatten ihn schon erobert und rollten ihn dann dem Gegner nochmal auf. Ben trug an diesem Tag auch das seine zur Niederlage bei. Summa  sumarum: Die Niederlage geht völlig in Ordnung. Billroth ist und war in allen Belangen überlegen, doch die Höhe des Resultats ist eine Schande für die Truppe und sollte Konsequenzen haben

  • Celtic Hernals – Celtic Salmannsdorf 5:5 (0:2) 04/05/2009

    Das Derby und der Cup haben eigene Gesetze. Und ein Derby ist immer erst aus, wenn der Schiri abpfeift. Allgemeinplätze, die die Salmannsdorfer, als einzig wahre Kelten, nicht oft genug hören können. Im Spiel legte Salmannsdorf, trotz ungewöhnlicher Aufstellung und einigen Ausfällen gleich richtig los. Die Hernalser Namensvetter konnten gegen eine gut positionierte Celtic nix ausrichten. Ben, diesmal am anderen Ende des Feldes aufgestellt, fing einen verunglückten Rückpass ab und schlug zum 1:0 zu. Kurz darauf war Stubi zweimal den sehr weit aufgerückten Hintermännern der Hernalser nach schönen Lochpässen entwischt und ging jeweils alleine auf den Goalie zu: Konnte dieser den ersten unplatzierten Schuss noch abwehren, setze der Schütze den zweiten gleich selbst daneben. Unglaubliche Chancen! Doch Hernals spielte patschert weiter und eröffnete den wahren Celticern weiter Chancen. Einzige Gefahr für Salmannsdorf: das Verletzungspech(Ben schied bald aus) und ein schlechter Referee, der aus dem Nichts einen Elfer gegen Grün-Schwarz-Weiss gab. Hernals vergab jedoch. Dann ein klares absichtiges Handspiel eines Gegner und dadurch Riesenchance auf den Ausgleich, doch die Schiripfeife blieb stumm. Celtic tobte und bekam auch noch Gelb. Dann erlöste Conny sich selbst und sein Team in dem er nach 2600 Torlosen Minuten wieder traf – und zwar sehr schön per Heber. In der Pause blieb der gelbbelastete Slawek draussen und Omar kam. Das Spiel lief weiter zugunsten der Salmannsdorfer Kelten. Vor allem die Flügel waren offen und es gab Platz für eine Reihe Vorstöße. Als Stubi einen Ball von weit rechts direkt aufs Tor schlug, konnten Goalie und Latte das Ärgste verhindern, aber NeoStürmer Pat B. war da und drückte die abprallende Pille über die Linie. Das 3:0 schien nun der endgültige Todesstoß. Doch Hernals wurde aggressiver und zweikampfstärker, Salmannsdorf ließ den Gegner einen Schritt mehr Raum und schon waren die Chancen da. Beim ersten Versuch war Vahid im Fünfer wieder einmal zu zögerlich und der Anschlusstreffer wurde verbucht. Kurz darauf eine schöne, schnelle Aktion, die Celtic Defensive wieder einen Schritt hinterher und schon stands 2:3. Schien das Spiel zu kippen, so konnte Salmannsdorf doch noch einmal antworten. Zuerst war Stubi nach Eckball und Strafraumgetümmel mit dem 4:2 zur Stelle und schließlich schloß Patrick B nochmal trocken zum 5:2 ab, nachdem ein Vorstoß aus der Verteidigung bilderbuchmäßig rausgespielt wurde und Knisl als letzter Vorbereiter brillierte. Das 5:2 schien nun endgültig die Verhältnisse dargestellt zu haben. Noch dazu kamen Knisl, Florian und Stefan nochmal rechts durch, Ihre jeweiligen Abschlüsse waren aber zu harmlos. Den Schlußpunkt hätte Stubi setzen können, der eine scharfe Stefan-Freistoß-Hereingabe schön per Kopf ins lange Eck verlängerte – aber leider prallte der Ball von der Innenstange zurück und Patrick stand etwas zu schlecht für den Abstauber. Hätte! denn von nun an kippte die Partie. Salmannsdorf wurde immer schlampiger und hektischer in der Ballbehandlung und Hernals bekam Oberwasser. Nun war Vahid einige male schön zur Stelle, beim Anschlußtreffer per Kopf hatte er keine Chance. Celtic Salmannsdorf  wachte dennoch nicht auf. Im Gegenteil: hatte zu Beginn jeder seinen Gegenspieler im Griff, hechelten die Mannen nun jeweils hinterher. Selbst bei Standards waren die Kelten überfordert, und kassierten 5 Minuten vor Schluss das 4:5 aus einem volley-übernommenen Eckball. C.Hernals bekam die berühmte zweite Luft und trug Angriff nach Angriff vor. Eine erneutes Luftduell bedeutete den Ausgleich und zum Ende musste Vahid noch zweimal retten, sonst hätten die Salmannsdorfer auch noch den letzten Punkt verloren. Über diese letzten 15 Minuten, bzw. über Mannschaftstaktik und routiniertes Defensiv-Verhalten muss einfach noch viel gesprochen werden in den Reihen der Salmannsdorfer Celtic. Denn der Spelverlauf ist nicht nur kurios und enttäuschend, sondern auch peinlich den diesmal zahlreich angereisten Spielerfrauen und Celtic Fankidsblock gegenüber…

  • Celtic – Salmannsdorf-Royal Vienna 2:1 (1:0) 29/04/2009

    Die Kelten gingen als Favorit in das Spiel und hatten aus der Herbstsaison gegen Royal noch etwas gutzumachen. Man wurde von Beginn an seiner Rolle gerecht und kontrollierte das Spiel. Trotz Ausfällen von Angelo und Topscorer Georg, sowie Wolfi L und einigen Langzeitverletzten hielt Celtic den Ball sehr kontrolliert in den Reihen. Der Gegner, obwohl beweglich und durchaus technisch ansprechend, hatte eigentlich keine Chance auf Tore. Zu abgebrüht standen die Celticer, machten im entscheidenden Moment selbst Druck und gaben den Ton an. Richtige Torchancen blieben allerdings Mangelware, sieht man von Schussversuchen von Nima und Knisl ab und wertet ein 2:1 Situation der beiden Celtic Stürmer gegen die Abwehr, bei der Farid den besser postierten Nima übersaht, nicht als echten Hochkaräter. Einmal musst sogra Ben seine ganze Stärke in die Waagschale werfen, als der ballverliebte Regisseur von Royal durch war und das Leder etwas zu lässig am starken Celtic Goalie vorbeischieben wollte. Celtic spielte mit den Wind und nutze das zum 1:0. Stubi schlug einen Freistoß aus 40 Metern gefährlich vor das Tor, Nima, Farid und ein Gegner versuchten nacheinander per Kopf ranzukommen, scheiterten, verwirrten aber den Goalie und der Ball landete wie schon so manches mal in solchen Situationen gesehen in den Maschen. Celtic machte weiter Dampf, zeigte einige male schnelles Stationenspiel, aber blieb in letzter Konsequenz hängen, oder wurde per Foul gestoppt.  In der Pause wurde der linke Flügel neu mit Conny besetzt, der aber zu Beginn Anlaufschwierigkeiten hatte. Royal versuchte nun mit dem Wind ihrerseits den Druck zu erhöhen, gleiche er erste Angriff blieb hängen, Gaberl spielte den Ball weit in die Spitze, Farid verlängerte per Kopf ideal Nima vor die Füße, der ließ sich einen Moment Zeit und schob die Kugel zum 2:0 ins Eck. Das Spiel nahm nun etwas an Rasse auf, es wurde körperbetont, manch mal ruppig, aber eigentlich nicht schmutzig. Trotzdem ließ sich der gegnerische Kapitän zu einer Tätlichkeit gegen Nima hinreissen, was ihm die Rote Karte bescherte. Nun war Royal unter Druck und wählte die Offensiv-Variante. Celtic hatte dadurch viel Gelegenheit und Platz zum Konter, weil aber Farid verletzt weiterhumpeln musste (Lukas kam knapp zuvor für Slawek und das Wechselkontingent war erschöpft), konnte die Überlegenheit nicht wirklich ausgespielt werden, Knisl probierte noch den einen oder anderen abschluß aus der Distanz. Conny kam auch besser in Tritt und setzte vorne Akzente, Stefan Imhof scheiterte mit einem strammen Weitschuss nur knapp, ansonst wurde der Goalie nicht richtig geprüft. In den letzten Minuten ließen die Kräfte nach, Royal bekam die zweite Luft und warf alle nach vorne. Es kam zu einige heiklen Zweikampfszenen. Eine eher fragwürdige (zwei Gegner stießen zusammen) wurde gegen Celtic mit Elfmeter entschieden. Gegen den Anschlusstreffer war der sichere Ben machtlos. In den letzten Spielminuten hatten aber Gaberl, Basti und Co wieder Ordnung gefunden und brachten den Sieg über die Zeit.

  • Blue Danube – Celtic Salmannsdorf 2:2 (0:1) 22/04/2009

    Ein etwas bitteres Resultat in einem guten Match gegen den Tabellenzweiten für die Celticer. Denn Celtic hatte die Führung bis zur 91 Minute und ausserdem eine starke Leistung gezeigt. Von Beginn weg nutzen die Salmannsdorfer die Räume gut, kamen mit schönem schnellen Kombinationsfußball durch und hatte die Vorstöße der Gegner gut unterbunden. Vor allem die mannschaftliche Kompaktheit war auffallend und so gab es in der ersten  Hälfte keine Schwachstelle, wenn auch Fehler da oder dort. So kam in einem von Celtic dominierten Spiel auch Blue Danube zu zwei, drei hochkarätigen Chancen, die der internationale Gegner aber Gott sei dank nicht nutzte. In der Offensive war Celtic in der ertsen Hälfte nicht so stark wie gewohnt und ließ sich viele Bälle abluchsen. Auch die Lufthoheit – eine traditionelle Celtic Stärke – war nicht in grün-scharzem Besitz. Doch aus dem permanent schnellen Spiel musste irgendwann Kapital geschlagen werden. Stúbi nahm sich ein Herz dribbelte sicht bis in den Strafraum, legte kurz für Farid ab, dieser schnell auf Georg, der den Ball mit dem Spitz unter die Latte jagte. Knisl hatte danach noch einen schönen Freistoß, vielleicht zu mittig, jedenfalls klärte der Goalie. Und einmal war Angelo vor dem Tor und übersah den besser postierten Georg. Kurz drauf schaltete Farid nach schöner Knisl Vorlage zu langsam. Egal, auch Blue Danube klatschte noch eine Chance an die Latte und einmal blieben Sie allein an Vahid hängen. In der Pause schworen sich die Celticer nachzulegen. Slawek ließ seine Position an Nima. Dieser brachte viel frische Zweikampfstärke in die Partie. Celtic spielte noch dominierender als in der ersten Hälfte und kam vor allem über den rechten Flügel oder den serh aggressiven Florian immer wieder nach vorne. In diese Überlegenheit dann ein echter Celtic Schnitzer. Bei einem bereits geklärter Angriff drängte Nima für Vahid den Gegner ab, doch der Goalie zögerte und zögerte und ließ die Kugel schließlich passieren statt ihn aufzunehmen. Schließlich grätsche er noch dem Gegner von hinten nieder und das Elfergeschenk ließen Blue Danube nicht aus. Doch die Kelten fingen sich rasch. Weiter wurde munter nach vorne gespielt. Vor allem Farid wurde immer stärker, hielt die Bälle gut und war dann optimal ins Loch gestartet, als Angelo dieses ideal erkannt und die Kugel prächtig auflegte. Farid traf den Ball zwar nicht richtig, doch unhaltbar zur erneuten Führung in die Maschen. Jetzt machte Blue Danube auf übernahm das Spiel, Celtic behielt aber Ordnung und kämpfte gegen den Ausgleich. Patrick kam noch für Omar. Das Spiel wurde emotional und hart, aber Celtic blieb abgeklärt. Es schien schon über die Runden gebracht als nach einem Eckball in der Nachspielzeit der Ball nicht weggebrahct wurde und schließlich neben einem freien Gegner zum Liegen kam, der das Leder reinjagte und so zum umglücklichen aber nicht unbedingt ungerechten Ausgleich kam.

  • Celtic Salmannsdorf – Rudolfsheim 4:1 (1:1) 29/03/2009

    Ein Befreiungsschlag zur rechten Zeit. Gegen altbekannte Rudolfsheimer ließ Coach Slawek eine umgekrempelte Elf auflaufen, auch Schurli war dabei. Die Salmannsdorfer hatten ab der ersten Minute mehr Spielanteile und waren um geordneten Aufbau bemüht. Es brauchte nicht lange, dann waren Chancen da. Einen weiten Gaberl Einwurf bekam Schurli, diesmal im Sturm, mutterseelenallein von die Beine, schoß aber den Tormann an. Auch kamen gefährliche Flanken und Querpässe, die aber niemand im gehäuse unterbringen konnte. Wieder einmal aus dem Nichts ein genudelter Schuss des Gegners, ein bein irgendwie dazwischen und schon war Celtic im Rückstand 0:1! Doch die Mannschaft reagierte diszipliniert und kämpferisch. Das Spiel ging bis auf gelegentliche Entlastungsangriffe nur in eine Richtung: gegen das Rudolfsheim Tor. Doch die beiden Stürmer und auch das nachrückende Mittelfeld schien wieder nicht in der Lage eine Reihe guter Vorstöße nutzen zu können. Der Unterschied diesmal: die Vorlagen kamen alle gut. Schließlich erlöste Stubi die Kelten, als er eine herrliche Schurli Flanke am langen Eck etwas unorthodox mit Dem Fuss statt dem Kopf abnahm, aber am Tormann vorbeibrachte 1:1. Dann hatte Celtic, die auch auffallend gut am feld verteilt standen und die Kugel am regennassen Boden einigermassen geordnet laufen ließen, noch eine Reihe Gelegenheiten: Knisl mit aufgesetzten Freistoß, Georg per Kopf, Schurli mit Einschussmöglichkeit und Stefan mit Distanzschuss.. Doch irgendwie wollte die Kugel nicht rein. In der Pause kam Roman nach längerer Pause für Pat und brachte noch mehr Wind ins Angriffspiel. Celtic wurde immer überlegener, ließ die Kugel teilweise sehenswert durch die Reihen wandern, kam zu Flanken und einer derartigen Unzahl von Chancen, daß nur die allerbesten davon zu einer komfortablen Führung reichen hätte müssen. Doch gerade an Georg schien die Seuche zu kleben, selbst Abpraller aus zwei, drei Metern Entfernung wollten nicht rein. Knisl und Schurli setzen immer wieder gefährliche Freistöße vor das Tor. Der aufrückende Stefan machte es aus einer anderen Abprallersituation nicht besser. Schurli verzog im Abschluss. Stubi setzte einen Schuss vom 16er drüber , der eingewechselte Omar einen Feistoß und Roman ausder zweiten Reihe einen Distanzschuss zu mittig. Es schien wie verhext. das Spiel auf der schiefen Ebene sollte kein Happy End finden. Es kam doch, mit den richtigen darstellern, sogar. Gerade Georg, der schon den großen Balast des Chancentots trug, war nach einer sehr weiten Florian Flanke, lange hinter dem fliegenden Ball her und erwichte ihn per Kopf noch vor dem Goalie zum 2:1. Celtic stellte zwar auf etwas mehr Defensive um und der Gegner, der sich heute überraschend blutleer und schwach präsentierte, bäumte sich noch einmal auf, aber gerade Angelo und Gaberl waren Herr aller Situationen. Als dann Georg knapp vor Schluß noch eine Knisl-Ecke herrlich mit dem Kopf einnickte, war er vollends rehabilitiert und Celtic durch. Das 4:1 in der Schlußminute legte er aus einem 3:2 Konter auch noch schön für Schurli auf, der in alter Manier einnetzte. Der unaufhörliche Regen hielt weiter an, Celtic hatte kämpferisch und spielerisch seine Schuldigkeit getan.

  • Celtic Salmannsdorf – Forwärts Favoriten 1:2 (0:1) 25/03/2009

    Diese Niederlage war ernüchternder als viele davor. Nicht weil das Spiel der Kelten so schlecht war, der Einsatz nicht gepasst hätte oder die Bedingungen so irre waren. Eher weil der Gegner recht schwach war, die Kelten das Spiel die meiste Zeit kontrollierten und trotzdem so wenig bei all dem Geplänkel herauskommt. Es fehlt dem Team trotz scheinbar bester Besetzung Typen, die Unerwartetes probieren, das Heft in die Hand nehmen, sich richtig einmal durchsetzen und den Blick für entscheidende Aktionen besitzen. Ein bisserl die Eigensinnigkeit des Schurli, ein bisschen die Spielübersicht bei Knisl, ein bisschen die alte Spritzigkeit bei Löber und Georg, ein bisschen Kaltschnäuzigkeit bei Stubi, Nima und Stefan, ein bisschen die Ballsicherheit bei Slawek und ein bisschen die letzte Abgebrühtheit bei Basti und Gaberl. Um nur einige Stützen rauszugreifen. Alles zusammen ergibt eine gefällige, aber wirkungslos spielende Celtic. Gegen den Tabellenvorletzten aus Favoriten war am Anfang das Spiel noch chaotisch, Bälle wurden in den windigen Himmel hoch nach vorne geschlagen und es gab eine Fehlpass-Orgie auf beiden Seiten. Dann besann sich Celtic eines konstruktiveren Spiels, aber eben immer nur bis knapp vor den Strafraum. Gefahr über die Seiten oder durch die Stürmer gab es wenig. Ausser bei Standards. Stubi hätte eine Georg-Kopf-Verlängerung eines Einwurfs einnetzen müssen, traf aber sichtlich überrascht nur halbherzig den Ball. Danach hatte Wolfi L, die Chance nach einer seitlichen Hereingabe, wurder aber abgeblockt. Und Slawek traf nach einer Standardsituation den Ball per Kopf schlecht. Hinten war zwar alles unter Kontrolle, trotzdem konnte ein einziger Favoritner den Ball im Strafraum annehmen, an drei verdutzten Kelten vorbeischieben und mit einem satten Schuss zum 1:0 in die Maschen jagen. Celtic blieb ruhig, spielbestimmend aber dennoch harmlos. Nach der Pause hatte man den Wind im Rücken und jede Menge Optimismus. Zurecht. Nun wurde der Gegner mehr unter Druck gesetzt, forechecking betrieben und so Bälle erzwungen. Einen davon nahm Knisl beherzt aus 20 Metern halfvolley und setzte ihn mit dem Wind zum Ausgleich ins Tor. Celtic hatte jetzt die beste Phase, machte Druck, spielte auch über die Seiten, aber zu selten dann noch richtig gefährlich vors Tor. Obwohl: Georg hatte einen Szene im Strafraum,  sein Schuss von halbrechts wurde in letzter Sekunde geblockt, dann rasierte er eine tolle Löber Vorlage statt satt einzunetzen. Mit dem aufgerollten Nachschuss traf Angelo nur den Gegner. Stubi kam nach einer weiten Löber Flanke per Kopf an den Ball, traf vorbei am Goalie Richtung Führung, doch ein Spieler auf der Linie konnte akrobatisch klären. Ein eher reguläres Tor von Wolfi wurde aberkannt, da Georg zuvor im Luftduell gefoult haben soll? Danach setzte heftiger Schneefall und Graupelschauer ein, der Wind verblies das Spiel zunehmend und Celtic war in dieser Phase nicht clever genug aus den Vorteilen Kapital zu schlagen. Eigentlich kamen keine schöne Pässe oder Aktionen mehr zustande. Der Gegner bettelte um ein vorzeitiges Spielende, doch Celtic wollte ihnen unbedingt den Gnadenstoß verpassen. Als der Schnee dann jede Ballbehandlung zur Lotterie machte, schoben sich die Kelten in der Hintermannschaft den Ball so lange hin und her bis der Fehler passieren musste und ein Favoritener alleine auf Ben zulief, der zur Notbremse griff. Den Elfer konnte er nicht halten. Dafür den nächsten, den derselbe Patzer passierte gleich nochmal und diesmal griff Basti erneu zur Notbremse. Am Ende waren die Verhältnisse irregulär und Celtic der verdutzte Verlierer.

  • Union Latina – Celtic Salmannsdorf 4:0 (1:0) 16/03/2009

    Das Glück aus dem letzten Spiel war aufgebraucht und so schlitterte Celtic in eine zu hohe Niederlage, die das Spiel nicht richtig widerspiegelt. Denn an diesem nassen Sonntagnachmittag standen sich zwei ebenbürtige Elf gegenüber. Allerdings fing sich die Salmannsdorfer – gerecht oder ungerecht -jedenfalls aus einer ungeschickten Farid-Attacke nach wenigen Minuten einen Elfer ein. Der Latino verwertete. Diesen Rückstand versuchte die Traditionstruppe aus dem 19ten nun eine ganze Halbzeit wettzumachen, wurde dabei stärker und stärker, aber … Zuerst hatten die Latino noch einen Treffer, doch der Ball war bereist zuvor im Torout. Nun die Kelten: vor allem ging das Spiel von hinten hinaus schön rund bei Celtic, die Latinos hatten jetzt nur mehr gefährliche Konter als Antwort, aber meist stoppten Basti und Gaberl in letzter Konsequenz den feindlichen Andrang. Davor machte Florian als defensiver Staubsauer gründliche Arbeit, frass viele Kilomete, gewann Zweikämpf und schaltete schnell auf Offensive um. Doch auch in diesem Spiel machte sich eine alte Celtic-Schwäche bei allen Akteueren bemerkbar. Der letzte Pass wird vernudelt, verhudelt oder einfach nicht gesehen. Und wenn dann doch, sind die Stürmer, obwohl beweglich, nicht effizient genug. Georg maschierte einmal aufs Tor zu, statt dem Schuss aus immer enger werdenden Winkel zu riskieren, spielt er im 16er nochmal für Farid ab, der kann aber daraus nix machen. Also rückten die Verteidiger auf. Aus einer Standardsituation, kam Stefan am langen Eck von hinten an den Ball und drückte ihn schön über die Linie, doch der Liri hatte Abseits gesehen, ein schwere Missgriff zur Fahne! Die weitere Spielüberlegenheit der Celticer brachte bis zur Pause, ausser einer Elferreklamation nichts mehr ein. Slawek ließ aber das Team unverändert, da er die Chance auf Ergebniskorrektur witterte. Und tatsächlich blieb Celtic stark. Doch mit einer Einzelaktion waren die Lationos wieder da, einer tanzten die Reihen aus und ließ auch Gaberl schön stehen, Basti griff zur Notbremse und es gab wieder Elfer. Auch diesmal konnte Ben nix tun ausser den Ball aus dem Netz zu holen. Jettzt war Celtic gebrochen. Es gab noch schöne Chancen, zweimal für Farid, der alleine Richtung Tor unterwegs war und einmal für Flo, der eine schöne Knisl Flanke alleine am Kopf haben hätte können, aber danebennickte. Als es die Kleten nochmal mit aller Kraft versuchten, waren Sie zu erschöpft um bei einem Freistoß sauber den mann zu decken. Anders ist nicht zu erklären, das 3 reinlaufenden Gegner alleine zur Vorlage ans kurze Eck zurechtkamen, aber niemand der Kelten. Einer der 3 Amigos verwertete direkt und entschied damit das Spiel endgültig. Nun kamen noch Omar und Baldia die letzten 20 Minuten ins Spiel, brachten etwas neuen Schwung, aber die Luft war eigentlich draussen. Schließlich war das Stellungsspiel von Ben und Basti bei einer Flanke nicht das beste, beider wurden synchron überhoben und ein Unionskandidat erzielte sogar noch das 4:0. Die paar Celtic Standards und Schüsse aus der zweiten Reihe wurden an diesem Tag leider auch alle hoch gespielt, weshalb der rutschige, schnelle Boden nicht ausgenutzt wurde und daraus auch nix gefährliches entstehen konnte. Alles in allem ein Tag zum vergessen. Nur der Kampfwille der Kelten hat gepasst, die Ballbehandlung liegt weiter im Argen….

  • Celtic Salmannsdorf – Irreal St. Leopold 3:1 (1:1) 11/03/2009

    Es war ein knochenharter Saisonauftakt bei dem die Kelten nicht unverdient, aber dennoch glücklich als lachende Sieger vom Platz gingen. Trainer Slawek hatte die Mannschaft gut eingestellt und auf Forechecking getrimmt. Das machte sich vom Anpfiff weg mit einer klaren Überlegenheit der Grün-Schwarz- Weissen bemerkbar, die das Spiel deutlich prägten. Die Leopoldsdorfer wurden von bissigen Gegnern gejagt und in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Leider – wie schon oft – wurden die sich bietenden Chancen nicht entschlossen genug genutzt. Georg verhudelte einen schönen Löber-Querpass vorm Tor, Farid setzte einen Kopfball zu ungenau, dann nach einem Freistoß nochmal Georg. Doch das Powerplay der Celticer fand doch ein Happy End. Mit einem schnellen Vorstoß setzte Stubi Wolfi L auf der Seite schön ein, der in den Strafraum drang, den Ball gut hielt, Übersicht bewies und dem nachrückenden Stubi die Kugel nochmal ideal vors Tor servierte – er musste nur mehr zum 1:0 eindrücken. Kurz  später hatten nochmal Georg, dann Wolfi L mit einem Drop-Kick-Hammer gute Chancen, ehe Slawek einen Tormannabpraller aus kürzester Distanz nicht über die Linie drücken konnte. Kurz darauf hätte Stubi alleine im Strafraum noch alle zeit der Welt gehabt, nahm den hohen Ball aber überhastet mit einem Kunststoß. Danach war das Celtic Pulver verschossen und der Gegner kam in Spiellaune. Vor allem über rechts kam Irreal immer wieder zu schnellen Vorstößen, so auch beim Gegentor, das allerdings unter kräftiger Mithilfe eines sonst immer sicheren Ben passierte. Mit einigen gelben Karten ging die Edeltruppe aus Salmannsdorf in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff dasselbe Bild, vielleicht noch etwas krasser. Irreal war spielbestimmend, agil, zweikampfstark und hatten den Ballbesitz klar in den eigenen Reihen. In dieser Phase hielten nur Gaberl und Bastian so gut dagegen, daß Celtic nicht in Rückstand geriet. Dann mussten Stefan und Stubi -jeweils blessiert -fast gleichzeitig das Spiel verlassen, Pat und Elvir kamen, mussten sich aber auch erst in das Spiel einfügen. Die Niederlage lag nun in der Luft, Irreal hatte viele Standards und Strafraumszenen, einige Schüsse strichen daneben oder wurden von Ben entschärft. Nach vorne waren Farid und Georg alleine auf weiter Flur. Wenn auch das spielerische Element verloren ging, so besannen sich die Celticer dennoch auf Ihre Urtugend – den Kampf. Alle elf hielten trocken dagegen, gingen viele Laufduelle mit und erkämpften sich schließlich wieder die Haut! Vor allem Wolfi L, Florian und Farid machten viele Kilometer, die nicht immer leer sein mussten. Denn immerhin brach das das gegnerische Furioso und brachte den Kelten Standardsituationen ein. Es war die 75 Minute als Wolfi L, den Ball nach vor trug, lange hielt und einen Ftreistoß mangels Anspielstation herausholen konnte. Er brachte ihn selbst zur Mitte, wo Slawek ideal am langen Eck lauerte und das Leder einköpfte. Ausgerechnet Salwek, der bereits verwarnt und etwas gegen seinen wieselflinken Gegenspieler in Not geraten war, drehte das Spiel für Celtic Salmannsdorf um. Das war die entscheidende Adrenalin-Spritze. Celtic bewahrte System und Ordnung. Jeder Einzelne behielt seine Position und den Gegner im Auge und Gaberl rührte mit seiner Truppe hinten Beton an. In Minute 80 musste dann Wolfi L mit lang erwarteter gelb- roten Karte vom Platz, einen Augenblick später überzuckerte Knisl bei einem Freistoß am schnellsten was Georg angezeigt hat: die flache Steilvorlage wurde vom Goalgetter mit der Fußspitze zum endgültigen Siegtreffer verlängert: 3:1. Fast wäre aus einer völlig identen Freistoßsituation noch ein weiterer Treffer gelungen, diesmal passte Irreal jedoch besser auf Jordan auf. Am Ende blieb Celtic in einer harten, flotten, aber dennoch unansehnlichen Partie der glücklichere Sieger

  • Testspiele 18/02/2009

     

    FC Kärnten – Celtic Salmannsdorf 12:1 (2:0)

    Am Anfang stand Celtic gut aufgestellt und ordentlich positinoiert am Platz und hielt bei spielstarken Kärntnern richtig dagegen. Der erste Gegentreffer fiel aus einem Kopfball-Lapsus. Dann begann vereinbarungsgemäß die Celtic Rotation, um Spieler zu schonen und das ganze Spiel brach entzwei. Aus einem schönen Forechecking konnte in Halbzeit 2 ein agiler Farid noch eine Torchance herausholen, die Georg trocken verwertete, ansonst war gerade die 2 Hälfte nah an der Peinlichkeit. Fast alle Kelten liefen aufgeschreckt im Kreis herum, kaum einer übernahm noch einen dirketen Gegenspieler, oder war immer 3 Schritte von ihm entfernt. Das reichte den technisch gut gelaunten Kärntnern um nach Lust und Laune zu kombinieren und die Bälle dem machtlosen Ben in den Kasten zu setzen. Abhaken!

    Elite 05 – Celtic Salmannsdorf 2:2 (1:0)

    Im ersten Kräftemessen des Winters bei eiisigen Temperaturen ließen es die Kelten gemächlich angehen. Das Augenmerk lag auf einem geordneten Stellungsspiel und kontrollierten Ballkombinationen. Celtic spielte ohne besonderen Druck oder sehenswerten Vorstößen, dennoch liessen die Gegner aus der ersten Klasse so manche Torchance zu. Der Ball wurde so manches mal gefährlich vors Tor gespielt, doch Georg und Farid kamen zu keinen wirklichen Sitzern. Knisl knallte das Leder einmal aus der Distanz an die Latte. Aus einem individualfehler und Missverständnis zwischen Tormann und Abwehr kam Elite zur Führung. In der Pause nahmen sich die Celticer vor, etwas mehr dampf zu machen und so war es dann auch. Angelo gefiel in der Hintermannschaft als Spielaufbauer. Stubi und Florian machten auf den Seiten nun mehr Druck und Georg fand seinen Torriecher wieder, während Farid ordentlich forecheckte. Gaberl spielte einen schönen Ball in die Tiefe den beide Stürmer beackerten und Jordan schließlich eindrückte. Der Gegner kam zwar nochmal zur Führung, aber eigentlich spielte nur Celtic. Einge male wurde der letzet Pass schön aufgespielt aber Florian, Georg, Stubi, Lukas und Knisl schlossen mit nichts zählbarem ab. Sehenswert das zweite Tor. Angelo auf Gaberl, der aufrückt, den Ball schnell in die gasse nach rechts aussen senden, wo Florian richtig startet, den Ball dann direkt quer vors tor spielt, wo sich Georg einen Schritt vom Mann löst und die Kugel trocken eindrückt. Das war es im wesentlichen, wenn man ein paar Strafraumszenen nicht weiter beleuchtet. Ein typischer Winterauftakt mit zufriedenstellenden Momenten…

  • Celtic Salmannsdorf – Hetzendorf 1:4 (1:1) 17/11/2008

    In einem lange offenen Match setzen sich die Hetzendorfer mit mehr spielerischer Klasse letztendlich durch, wiewohl Celtic in Halbzeit eins 4 richtige Sitzer hatte, aber nur ein (sehr schönes) Tor durch Georg herausholte. In der zweiten Hälfte war dann nix mehr los bei den Kelten und Hetzendorf brauchte eigentlich nur 3 Chancen um seine vier Treffer zu erzielen. Ein ausführlicher Bericht folgt….

  • Billroth- Celtic Salmannsdorf 5:1 (3:1) 03/11/2008

    Was war das?? Celtic geht gegen eine sehr stark aufspielende Heimmannschaft sang und klanglos unter. Dabei dachte man, bis auf Standardlibero Gaberl die absolut stärkste Mannschaft auf dem Platz zu haben. Ein krasse Fehleinschätzung, wobei sich so mancher “Star” überlegen muss, ob er auch genug Einsatz zeigt. Um das Spiel kurz abzuhandeln: Billroth war beweglich, ballstark und zelebrierte ein One-Touch-Spiel vorbei an behäbigen Kelten. Die Salmannsdorfer spielten umständlicher, waren im Zweikampf meist zweiter Sieger, kassierten aus 3 weiten Bälle über 40 Meter 3 Tore, vergaben einen Elfer und ließen dann Dampf ab durch unvorsichtiges Einsteigen (gelb-rot für Löber) und Prostestieren beim provokanten, aber gut gefärbten Schiri (gelb-rot für Schurli). Skurill war auch, daß der Schiri das Spiel nach 5 Minuten Pause wiederbegann, obwohl Celticer noch in der Kabine saßen. Dagegen wurde Protest eingelegt. Doch Schuld an der Niederlage waren: Ein laues Lüfterl im Sturm der Grün-Schwarz-Weissen und eine chaotisch stehende Abwehr. Paradox: Das Spiel hätte durchaus gewonnen werden können, bei etwas glücklicheren Spielverlauf – aber nicht mir diesen durchaus subjektiven Einzelkritiken: Ben – ihm ist kein Vorwurf zu machen, spielte brav aber unglücklich. Angelo spielte an sich gut, aber taktisch gegen den Rest der Abwehr. Interpretiert den Libero anders als seine Mitspieler, stand daher bei einigen Gegentoren nicht zur Absicherung hinten. Bastian wie immer stark im Zweikampf, brachte nach vorne aber auch keine sinnvollen Pässe und machte Ballfehler. Florian spielte stark nach vorne und bemühte sich um Spielaufbau über den Flügel. Seine Seite blieb nach hinten aber sehr oft offen, in der zweiten Hälfte kamen dramatisch viele Angriffe über diese Seite und er verlor mit Fortdauer zu viele Zweikämpfe. Lenny hatte mit dem Offensivdrang von Florian seine Not und fand sich räumlich nicht zurecht, war ansonst auch zumeist angemeldet, brachte aber wenigstens noch zwei, drei konstruktive Vorlagen zuwege. Elvir musste eine Position spielen, von der er noch nie gehört hatte. Hatte zwar ein paar schöne Vorstösse, aber hinten haarsträubende Fehler (z.B. 1:3). Harli kam für Elvir, war deutlich defensiver und zweikampfstärker, aber brachte ausser Abschläge keine Bälle vor, blieb auch mit dem Ballfehler zum 1:5. Roman hatte gute Einzelszenen, bereitete das Tor schön vor, aber ist zu wenig präsent, gerade was das Abräumen im Mittelfeld betrifft. Knisl sehr bemüht, viel gelaufen, aber es hat wenig dabei rausgeschaut. Und der erneut verschossene Elfer nagt zusätzlich am Spielmacher. Wolfi Löber räumte dann in HZ zwei besser als Roman auf im Mittelfeld, jedoch führt er den Ball stets einen Tick zu lange und gibt nicht die Vorgaben wie sein Vorgänger. Die Gelb-Rote war ausserdem zu ungestüm und brach Celtic endgültig das Genick. Schurli bewegt sich entschieden zu wenig und verzichtet fast immer auf Deckungsarbeit. Seine berühmten Dribblings versandetet diesmal alle im Ansatz. Kein Torschuss, dafür gelb-Rot wengen Nachkeppeln. Stubi viel zu harmlos, setzte sich kaum gegen seinen Bewacher durch, verlegte sich zu sehr aufs “Zurückfallen” und versuchtes Vorbereiten, als auf den Abschluss. Keine Spur von Torchancen. Georg machte sein Tor überlegt und mit Ruhe, war aber nicht so spritzig wie sonst und verliert ausserdem zuviele Bälle und Vorlagen wegen Mängel in der Ballbehandlung. Trainer Slawek muss nach dem ernüchternden Auftritt und den Unstimmigkeiten in der Mannschaft erneut hart durchgreifen und der Truppe wieder Kampfbereitschaft udn Disziplin einimpfen. Gegen Hetzendorf muss Celtic sich rehabilitieren.

  • Celtic Salmannsdorf – Celtic Hernals 2:2 (2:0) 27/10/2008

    Das Derby hatte alles zu bieten, was ein Derby ausmacht. Nur das Resultat passte aus Salmannsdorfer Sicht so gar nicht. Der Sieg wurde gegen einen Gegner verschenkt, den man zu dreiviertel des Spiels dominieren konnte. Die Salmannsdorfer Kelten machten von Beginn an klar, wer die Nr.1 zu sein hat -trotz einiger Ausfälle! Mit dem Anstoss schickt Angelo Stubi, der legt für den heranbrausenden Baldia ab, Patrick nimmt mit dem Innenrist Mass, doch der Hernalser Golie fischt den platzierten Ball noch aus der Ecke und war somit warm. Und es geht munter weiter. Georg J. setzt einen Kopfball aufs Tor und kann eine direkte Vorlage in die Beine kurz danach nicht bändigen. Celtic fabrizierte teilweise sehenswertes One-Touch-Spiel und kam immer wieder durch. Bei der schönsten Aktion kommt der Ball über wenige Stationen rasch in den Flügellauf von Florian, der schaut auf, sieht Georg am langen Eck und bedient ihn mustergültig per Flanke. Jordan steigt hoch und köpft den Ball zur Führung ein. In der Hintermannschaft hatte Nima als Libero mit seinen starken Mitstreitern Bastian und Slawek eingentlich alles im Griff, ausser die eine oder andere kleine Unsicherheit. Ein abgefälschter Löber-Schuss senkte sich gefährlich, aber nicht genügend, Richtung Tor. Dann hatte Stubi einen sehenswerten Auftritt, spielte Georg am Flügel frei, spritzte Richtung kurze Stange und übernahm Jordans Flanke per Hechtsprung und Hinterkopf: Tor, 2:0. Celtic blieb weiter dran, doch gerieten eine Vielzahl der Angriffe nun ins Abseits, oder der Abschluß konnte nicht sauber vollzogen werden. In der Pause ging Patrick nach ansprechender Leistung und Omar kam, der auch gleich mal mit harten Einsteigen seine Entschlossenheit demonstrierte. Salmannsdorf begann, wie man zuvor die Hälfte eins beendet hatte: Stark! Roman legt für Georg ideal im Strafraum auf, doch der Goalgetter kriegt die tolle Möglichkeit nicht in die Ecke, sondern schießt den Ball genau am Goalie. Da hätte man den Sack gleich zumachen können. Nun kommt Roman auf der linken Seite besser ins Spiel als zuvor und hat einige Szenen, leider alle ohne Torerfolg. Vor allem, als er den Ball im Strafraum von Wolfi L. schön aufgerollt bekam und viel Zeit hatte, hätte er die Celtic aus Salmannsdorf erlösen können, doch er musste den Ball mit dem schwachen Fuß übernehmen und setzte ihn knapp, aber doch vorbei am Kasten. Jetzt kam die Phase, in die jedes Celtic Match kommt: Grün-Schwarz-Weiss gab das Spiel aus der Hand. Der Gegner fand im Mittelfeld viel Platz vor, auch weil die Flügel anders als zuvor die Defensivaufgaben vernachlässigten. Mit ein, zwei Haken oder Pässen war Hernals am Strafraum und Salmannsdorf fahrig und chaotisch. Dann die Ohrfeige: ein Freistoß wurde schön vor das Tor gespielt, irgendein Celticer lässt seinen Gegenspieler ziehen und dieser scherzelt per Kopf zum Anschlußtreffer ein. Und anstatt vorne aus einer Reihe von Freistößen, Eckbällen oder Flanken vor das Tor noch etwas rauszuholen, passierte hinten die nächste folgenschwere Schlamperei. Ben (für Slawekim Spiel) und Bastian hatten einen Ball sicher, aber schenkten ihn mit Nachlässigkeit her, ein Gegner wurde auf der linken Seite komplett vergessen (Angelo?) , der bekam auch den Ball und durfte sich in die Torschützenliste eintragen. Jetzt rauchten die Köpfe und der Ärger war unüberhörbar. Celtic Salmannsdorf legt in den letzten Minuten noch einmal nach und Elvir kam frisch rein. Doch entweder wurde der letze Pass vergurkt oder man blieb in der Vorwärtsbewegung hängen. Einmal noch spitzelte Stubi den Ball vor, Georg setzte sich gegen seinen Bewacher im Laufduell durch und nahm den aufspringenden Ball herrlich volley. Der Goalie machte aber mit sehenswerter Parade diesen letzten Sitzer zunichte. Celtic gab gegen die falsche Celtic einen sicheren Sieg aus der Hand.

  • Royal Vienna – Celtic Salmannsdorf 1:1 (1:0) 20/10/2008

    Sieger sehen anders aus, bzw. treten anders auf. Celtic konnte gegen das Tabellenschlußlicht zu wenig überzeugen. Kaum fehlen 2- 3 Schlüsselkräfte (z.B. Knisl, Angelo) sackt das Spielniveau der Kelten ab. Am kleinen Hellas-Platz zeigten die Gegner von Royal gefällige Ballbehandlung, Celtic hingegen brachte kaum ein konstruktives Zusammenspiel zuwege – im Gegenteil: Hoch in die Luft gejagte Bälle prägten das Bild. Punkto Einstellung und Aufstellung am Platz war den Salmannsdorfern in den grün-schwarzen Dressen nix vorzuwerfen, doch die Kontervorstöße brachten wenig ein. Royal war sicher keine besonders starke Truppe, doch hatte einige schöne Kombinationen nach vorne. Bei Gaberl und seiner Hintermannschaft war aber Schluß. Nur im Einleiten von Vorstössen fiel der eigenen Defensive auch wenig ein. Georg und Wolfi L im Sturm bekamen ein paar weite Bälle, blieben aber harmlos. Schurli wurde einmal klar und elferreif vor des Schiris Augen gestoßen, aber das Spiel lief weiter. Dann passierte es auch schon. Durch die Mitte gabs ein One-Touch-Spiel des Gegners, kein Abseits und der Royale Stürmer tauchte vor Ben auf und schloß trocken ab per Schuß in die Ecke. 0:1 Celtic versuchte mehr Linie ins Spielzu bringen, doch wenn was nach vorne ging, dann nur über die Seiten. Das Cornerverhältnis sprach Bände für Salmannsdorf. Georg wurde schließlich 2-3 mal schön geschickt, doch es war punkto Ballbehandlung auch nicht sein Tag. Ein Gestocher im Strafraum brachte schleißlich 3 Chancen binnen 2 Sekunden. Löber, Georg und Schurli trafen im Stakato, Stange, Tormann und den letzten Mann auf der Linie. Die Pause brachte Erlösung. Mit Elvir kam nun ein Mann, der einige Akzente setzen konnte und viel Offensivdrang zeigte. Jetzt hatte Celtic immer klarer das Heft in der Hand, richtig gefährlich wurde man aber noch immer nicht. Auffallend: viele Ballfehler, Stoppfehler, verlorene Ballduelle. Royal hat sich nun nur mehr auf Ergebnisverwaltung und Abwehr fokusiert. Celtic spielt immer mehr gute Chancen heraus. Aber Treffer will einfach keiner gelingen. Nun wird auch wieder kombiniert. Wolfi L wird immer stärker auf seiner Seite. Georg kann sich nun auch das eine oder andere mal durchsetzen, seinen schöner Querpass vors leere Tor kann aber keinen Abnehmer finden. Das war in der Minute 70, ab nun spielt nur mehr Grün-Schwarz-Weiss. Auch als Gaberl verletzt ausscheiden muss und Slawek reinkommt, tut das dem Drang der Kelten keinen Abbruch. Nima, Basti und Florian hatten hinten alles im Griff und die wenigen Schüsse des Gegners konnte Ben alle fabelhaft parieren. Die vieleicht beste Aktion über den Flügel konnte schließlich Georg super abschließen. Über Elvir, Löber, und Lenni wurde der Ball rasch dem Torjäger vorgelegt, er übernahm direkt, vielleicht haltbar aber dennoch genau ins lange Eck: 1:1 !! Celtic weiter am Drücker. Aus zirka 20 Eckbällen konnte nur Schurli einmal Nutzen ziehen und köpfe sauber ein. Der für beide Mannschaften katastrophale, weil selbstverliebte Schiri, der mit dem Gedanken bei der nächsten Belehrung, aber nicht beim Spiel war, gab unverständlich Foul!!!?? Er hatte angekündigt, Aufstützen rigoros zu pfeifen und tat das auch gleich, auch wenn sich niemand aufgestützt hatte! So ging es weiter mit Celtic Offensive. Ein guter Elvir Schuß konnte vom Tormann noch abgewehrt werden, den Abpraller knallte Wolfi aber über den bereits geschlagenen Goalie in den Himmel, statt in die Maschen (Entschuldigung: es war mit links!) Zweimal musste Celtic noch einen Konter hinnehmen, einmal war Ben zu Stelle, das zweite mal stimmte sich Abwehr und Goalie schlecht ab und Fortuna half bei einem Schuss knapp neben den Pfosten. Nun versuchte das Mittelfeld spät aber doch Linie ins Spiel zu bringen und die Angriffe rollten nur so nach vorne. Wieder war es ein Gestorcher im Royal-16er, den niemand verwerten konnte – Latte, Handabwehr auf der Linie und Nachschuss übers Tor zum Trotz! Schließlich hatten noch Stubi und Schurli zwei direkte Freitstoßversuche aufs Tor, beide konnte der sonst unsichere Goali aber drüberdrehen. Und aus den Eckbällen wurde wieder nichts. Es blieb beim Remis.

  • Celtic Salmannsdorf – Blue Danube 4:2 (2:1) 15/10/2008

    Jetzt sind die Kelten voll im Rennen um den Herbstmeistertitel und können sich eigentlich nur selbst besiegen. Mit der vielleicht stärksten Formation in diesem Jahr wurde der Tabellenerste Blue Danube in der Spielmanngasse begrüsst. Salmannsdorf macht von Beginn weg klar, wer die stärkere Mannschaft ist. Der Gegner konnte eigentlich nur durch schnelles Spiel und Beweglichkeit im Aufbau überraschen. Den ersten richtigen Sitzer hatte Stubi mit einem Heber nach ganz langer Schurli-Vorlage, doch drüber. Das Spiel lief relativ eindeutig gegen das blaue Donautor, doch ausser ein paar Kopfbällen der Stürmer gabs keine richtigen Einschussmöglichkeiten. Dann aus dem Nichts der Führungstreffer für Blue Danube – allerdings unter kräftiger Mithilfe von Vahid der eine Flanke vors Tor nach oben faustete und dann den herunterplumsenden Ball mit der Abwehr zusammen nicht mehr wegbrachte: 0:1. Celtic ließ sich nicht entmutigen, war weiterhin die stärkere Mannschaft, machte aber viele Schlampigkeits- und Konzentrationsfehler, weshalb der Ballbesitz im Angriff oft unnötig verschenkt wurde. Es bedurfte der kräftigen Mithilfe der Hintermannschaft des Gegners um einen Treffer zu erzielen, die einen Eckball nämlich wuchtig ins eigene Tor köpften – auch wenn die Schiris irrtümlich Stubi als Schützen nannten, vielleicht weil er in der Nähe war. Dann schon eher ein paar Minuten später, als der Celtic Stürmer eine lange Flanke seitlich unter Kontrolle brachte und scharf vors Tor spielte: wieder fälschte ein Danube Verteidiger den Ball so unglücklich ab, daß Stubi und Celtic im Glück waren: 2:1. Zu diesem Zeitpunkt musst Kapitän Knisl mit lädierter Wade w.o. geben, was dem kontrollierten Spielaufbau der Celticer nicht gut tat. Das, obwohl der eingewechselte Florian gleich anständig rackelte (rackerte – könnte man auch sagen). Celtic ging mit der Führung in die Pause und Trainer Slawek wollte keine weiteren Umstellungen. Blue Danube wurde nun stärker und hatte mehr Spielanteile. Celtic kam nun eher mehr in Konterstössen vor das Tor. Vor allem über rechts brachte Lenni immer wieder Bälle in den Strafraum, die vorerst noch nicht richtig zu Torchancen umgemünzt werden konnten. Dann war es einmal mehr Schurli, der in diesem Spiel ansonst nicht mit Beweglichkeit glänzte, aber in diesen einem Dribbling auch von 3 Gegnern nicht am Vorstoss und schließlich auch nicht am Hammerschuss ins lange Eck gehindert werden konnte: 3:1. Conny macht nun in der Mitte den frischen Ben Platz, doch Celtics Struktur fing trotzdem an zu bröckeln. Gerade im Zentrum, wo Ben und Flo jeder für sich eine ansprechende Leistung zeigte, aber in der Abstimmung mit Vorstopper Slawek dennoch Probleme hatten und deshalb viel Platz für den Gegner vorzufinden war. Und der nutze die letzen Möglichkeiten. Mit einem Alleingang gegen 4-5 Celticer, die ausserhalb des Strafraums nur halbherzig attakierten und innerhalb der Gefahrenzone dann nicht mehr energisch einsteigen konnten, setzte Blue Danube ein Lebenszeichen und das 2:3 in den Kasten. In dieser Phase half die Zweikampfstärke von Basti, ebenso wie jene von Gaberl einige male das Schlimmste zu verhindern. Celtic stand sehr tief in den eigenen Reihen, überließ das Spiel nun dem Gegner und verlegte sich voll auf schnelle Konter. Georg hatte danach mit der direkten Abnahme einer Lenny-Flanke Pech, weil der Tormann seinen sehenswerten Volley-Knaller bravourös über die Latte dreht, ein paar Minuten später lenkte Stubi einen Schurli-Vorgabe etwas hölzern nur übers Gehäuse, der nachrückende Ben wurde mit zwei satten Schüssen aus der zweiten Reihe gefährlich, der Goalie ließ sich aber nicht bezwingen. Georg J, hätte noch weitere male alles klar machen können, aber er traf gute Vorlagen einfach nicht. Erst knapp vor Schluß, als bei einigen Kelten schon die Luft draussen war und das unkoordinierte Ball-Wegschlagen begann, spielte Schurli einen Ball schön quer Richtung zweiten Pfosten vor das Tor und der neue Goalgetter Lenni kam von hinten im richtigen Moment angebraust um die Frucht direkt im langen Eck unterzubringen und die Grün-Schwarz-Weissen zu erlösen. Der Sieg war verdient, stand aber auch aufs Messers Schneide, weswegen der Trainer den Sündenfall beging, nicht noch ein weiteres mal zu wechseln. Somit ließ er Omar auf der Bank schmoren, was dieser verständlich mit einem verärgerten, vorzeitigen Abgang quittierte. Nachspiel vorprogrammiert.

  • Rudolfsheim – Celtic Salmannsdorf 4:4 (2:2) 07/10/2008

    Ein harter und spannender Kampf fand ein gerechtes Ergebnis am Polizei PLatz. Die Kelten kamen mit starken Kader und viel Selbstvertrauen nach Donaustadt, obwohl Nima die Truppe unbegründet hängen ließ und mit Roman nur 1 Wechselspieler zur Verfügung stand. Vom Beginn weg legte Celtic das Tempo vor und stieß mit schönen, schnellen Kombinationen vor des Gegners Tor. Dennoch hatte Rudolfsheim aus dem Nichts in der ersten Minute einen Lattenknaller. Im Angriff war Celtic stets gefährlich und agil, von hinten drückte die Mannschaft nach und kam so auch zu den ersten Szenen. Nach etwa 15 Minuten ließen die Salmannsdorfer die Kugel vor dem gegnerischen Strafraum über Stationen die Seite wechseln, Lenny spritze halbrechts in den Strafraum und versenkte das Leder. Alles schien wie geschmiert zu laufen, nur der gegnerische Spielmacher war kaum unter Kontrolle zu bringen und brachte Celtic in Verlegenheit. Auch deshalb weil die Hintermannschaft nicht so perfekt wie sonst agierte. Dann ein Lapsus. Celtic verschlief einen schnell abgespielten Freistoß, weil die Verteidiger den Blick nicht am Spielgerät behielten. Gaberl musste Feuerwehr spielen, leider etwas zu ungestüm: und Elfer für Rudolfsheim. Ben war ohne Chance im Tor. Celtic trug weiter Angriffe vor – im wesentlichen über die Flanken. Aus einem Lenny Corner auf die erste Stange stellte Stubi per wuchtigen Kopfball die Führung in Minute 20 wieder her. Doch erneut machte ein dummer Fehler die Arbeit zunichte: der Gegner hatte in einem Angriff bereits den Ball verloren, duch einen unmotivierten “Abseits”- Ruf lähmte sich der Abwehrriegel selbst, der Gegner nutze das Blackout zum nachsetzen und drückte die Kugel unbedrängt zum Ausgleich ein. Celtic hatte noch einen Sitzer: Georg bediente Stubi in der Spitze ideal, der wartete bis der Tormann geschlagen war, schoß irgendwie doch ein Verteidiger sprang unter Zuhilfenahme des Arms dazwischen. Knisl schoß den Elfer brav ins Eck, doch der tormann war braver! Nun wurde das Spiel auf beiden Seiten zur harten Abwehrschlacht, Destruktivität übernahm die Oberhand hüben wie drüben. Pause. Roman kam für Omar ins Spiel und Slawek beorderte Basti zur Behandlung des gegnerischen Spielmachers. Mit Erfolg: Dieser war kaltgestellt und Roman hatte mit Knisl etwas Luft für den Aufbau im Spiel. In dieser Phase kamen gefährliche Vorstösse über die Seiten, doch die Vorlagen war letztendlich nicht exakt genug und Zählbares daraus zu machen. Bei einem weiten Abstoß stand Angelo schlecht, der weite Ball übersprang alle und ein wacher Gegner überzuckerte die Vorlage am schnellsten, fackelte nicht und traf ins lange Eck ohne Chance für Ben. Nun war Celtic etwas angeschlagen und wackelte hinten ordentlich. Einige Male schritt Ben entscheidend ein, oder Aluminium verhinderte Schlimmes. Ein Erlösung daher, daß Lenny nach einem weiten Entlastungs-Freistoß den Ball im Getümmel vom Elfer weg in die Maschen hob. Alles wieder offen und beide Teams suchten die Entscheidung. Rudolfsheim machte etwas mehr auf, Celtic blieb im Konter sehr gefährlich. Einmal war Schurli mit seinem Paradetorschuss noch gescheitert, dann kam er nach Pass von Bastian sehr schön in den Strafraum und bediente dort den freien Georg optimal. Dieser musste den Ball ohne Gegner nur mehr in die Ecke schieben, doch blieb am Tormann hängen. Ein Fauxpas, der im internationalen Fußball sofort bestraft wird. Rudolfsheim – wieder im Spiel – greift effizienter an, Roman und Slawek stehen sich im Weg, der Rudl ziehtab und wenige Minuten vor dem ende führt der Gastgeber. Celtic ist geschockt, wirft aber dennoch in den letzten Minuten alles vor. Minute 89. Schurli schlagt einen Freistoß aus der eigenen weit bis vors Tor wo viele Celticer auf den Lucky Punch lauern, Slawek und Georg steigen mit dem Tormann hoch, der Lässt den Ball fallen, Stubi kann ihn für Georg stoppen, der ihn aus 4 Metern in die Maschen drischt! Ein gerechtes Ergebnis in einem sehr hart, mitunter foul geführten Spitzenspiel der DSG.

  • Vorwärts Favoriten – Celtic Salmannsdorf 1:3 (1:1) 29/09/2008

    Ein wichtiger Sieg für die Kelten, da die Tuchfühlung zur Tabellenspitze nicht verloren gegangen ist. An diesem prächtigen Altweibersommertag zeigte sich Celtic am Wienerberg in Spiellaune, ohne aber vorerst Kapital daraus zu schlagen. Im Gegenteil: So richtig bissig waren die Salmannsdorfer nicht und auch die Laufwege waren ein wenig eingeschränkt. Schon in Minute 1 fingen die Grün-Schwarz-Weissen einen Lattenpendler als Weckwatschen ein. Dann wurde das Tempo erhöht und einige Angriffe geordnet vorgetragen – zumeist über flinke Flügel – doch der Pass zu Mitte, oder die nötige Flanke kam kein einziges mal an. Hinten stand Celtic gut, doch häufige, individuelle Ballfehler von fast allen Defensivspielern ließ Favoriten zu dem einen oder anderen gefährlichen Konter kommen. Und schließlich auch zur Führung: Die Verteidigung führte den Ball zu lange, Ballverlust, und gleich ein weiter Gegenstoß, Vahid pickte auf der Torlinie, Gaberl war im Laufduell zweiter und der Ball kurz darauf in den Maschen. Celtic wurde aber nicht nervös, sondern besann sich seiner Tugenden. Roman sendete Schurli wunderbar durch die Mitte, der lief mutterseelenallein aufs Goal, richtete sich den Ball aus idealer Position auf den linken Fuss und schoss: neben das Tor. O Gott! Kurz darauf probierte es Knisl direkt nach einem zu kurz weggespielten Corner (Verhältnis ca. 6:0 für Celtic) und dann Elvir sehr schön aus der Distanz. Erlösung erst in der 40 Minute. Stubi brachte den Ball von der Seite vors Tor, Löber erreichte ihn nicht, doch Schuli dahinter war zur Stelle – mit Kopf zum Ausgleich! Danach spielte eigentlich nur Celtic, doch Favoriten blieb im Konter stets gefährlich. In der Pause kam Nima für Elvir und verstärkte den Abwehrriegel. Seine weiten Einwürfe und so mancher Vorstoss brachten auch gleich Gefahr für Favoriten. Celtic hatte nun das Heft noch deutlicher in der Hand und spielte – teilweise auch direkt sehenswert über einige Stationen – die Bälle flott in die Spitze. Roman wurde nach einem Solo-Vorstoss rüde gestoppt. Schurli und Löber beim Freistoß, der linke Hammer war in dieser Situation zu bevorzugen, was sich auch im Ergebnis ausdrückte. 2:1 nach platziertem Schuss ins lange Eck durch Brandl. Und kurz darauf machte Schurli seinen falschen Hattrick komplett: Schöner Pass aus der Mitte, der Linksfuss zieht in den Strafraum und drückt den Ball schon aus extremen Winkle ins lange Eck. Jetzt war das Spiel entschieden und die Defensive wurde duch die Hereinnahme von Omar statt dem offensiven Roman verstärkt. Kurz darauf muss sich Stubi für eine lange Lenny Vorlage sehr strecken, wird aber mit seinem Stangenschuss nicht belohnt. Dann lässt Ben einen Riesensitzer aus, indem er einen Nachschuss nicht am bereits geschlagenen Tormann ins Tor bringt, sondern drüber. Favoriten wirft nun verzweifelt alles vor und hat in der Schlußphase etwas mehr Spielanteile. Patrick B, kurz davor eingwechselt, ist nun Solospitze, die restlichen Kelten verteidigen die Führung. Diese wird knapp vor Schluss noch durch eine gute Vahid Parade abgesichert, denn so mancher Kelte hatte die Laufarbeit auf ein Minimum beschränkt. Das taktische Problem der Celticer in dieser Spielsituation: So manch einer verwendet seine letzet Luft für einen erneuten Vorstoss, bei dem der Rückzug dann physisch nicht mehr geht, statt die Kräfte im Defenisvverhalten aufzubrauchen. Dadurch ist Celtic in manchen Spielen schon in den letzten Minuten in Bedrängnis geraten – diesmal nicht. 3:1! Nun kommt mit Rudolfsheim der Spitzenreiter der Liga in die Spielmanngasse und dieses Spiel wird richtungsweisend.

  • Celtic Salmannsdorf – Union Latina (0:1) 1:2 25/09/2008

    Es tut so weh: Statt dem erhofften zweiten Saisonerfolg, musste Celtic Salmannsdorf eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen Union Latina hinnehmen. Mangelnde Chancenauswertung und zwei verschlafene Situationen brachten schlussendlich die Entscheidung zugunsten bissiger und unangenehmer Latinos. Zünglein an der Wage war der äußerst schwache Schiedsrichter. Er dürfte nach Schlusspfiff auf den einen oder anderen Tequila eingeladen worden sein. Celtic lässt sich durch den starken Fanblock der Auswärtsmannschaft nicht einschüchtern und versucht das Spiel mit einer nicht all zu fitten Mannschaft – viele Spiele klagen über kleinere WehWehchen – engagiert und routiniert anzugehen. Die Südamerikaner traten von Beginn an aggressiv auf – nicht nur am Ball wohlgemerkt. Der Schiedsrichter versäumte es jedoch von der ersten Minute an, das Spiel unter seine Kontrolle zu bringen, die Karten ließ er offenbar in der Umkleidekabine liegen. Dennoch punkteten die Salmannsdorfer anfangs mit klugen und schnellen Aktionen. Im gegnerischen Strafraum war jedoch zumeist Endstation. In der Defensive haperte es sichtlich im linken Mittelfeld. Die Abstimmungsschwierigkeiten konnten erst knapp vor der Pause durch das energische Durchgreifen des gewohnt starken Abwehrchefs Angelo unter Kontrolle gebracht werden.  Der Celtic Sturm kann einige „aufgelegte“ Chancen nicht verwerten. Wolf, Schurli und Ben scheitern jeweils an der Umklammerung der Verteidiger und an sich selbst. Latina kommt insgesam zu wenigen Chancen aus dem Spiel. Dass der Schiedsrichter wieder ein Problem darstellen könnte, macht sich zum ersten Mal bei einem klaren Handspiel eines Latina Spielers im eigenen Strafraum ersichtlich. Nachdem Celtic sich durch diese Fehlentscheidung nicht beirren lässt, schießt Knisl einen Freistoß, aber der Tormann hält. Anders auf der Gegenseite: Der Latina Spieler schlenzt den Ball über die Mauer und nach diesem durchaus haltbaren Freistoß von der Strafraumgrenze stehts 0:1.

    In der zweiten Halbzeit wird das Spiel noch ruckeliger und Latina lässt keine Gelegenheit aus Unsportlichkeiten zu beweisen. Obwohl Latina das Spiel auf die Outlinien verlagern möchte, schafft es Celtic immer wieder, gute Aktionen zu setzen und wurde nach rund einer Viertelstunde für ihre Mühen belohnt. Obwohl stark bedrängt, ließ Schurli auf der linken Seite mehrere Gegner aussteigen, und gab den Ball scharf in den gegnerischen Fünfer weiter, wo Alt-Knipser Löber seines Amtes waltete – frei nach der Devise: „Give Löber the Ball….“ . Im Anschluss hätte Slawek eine tolle Annahme mit Drehung gelandet, der Schiedsrichter sieht ihm jedoch zu Recht im Abseits.Jetzt wird Celtic nervös und bleibt mit einem Konter hängen. Latina verwertet den Gegenstoß trocken. 1:2. Knisl scheidet blessiert aus und Patrick kommt als Ersatz herein. Nichts geht mehr -am Ende muss sich Celtic trotz aller Bemühungen geschlagen geben.

  • Irreal St. Leopold – Celtic Salmannsdorf 1:2 (0:1) 15/09/2008

    Auftaktsieg für die Kelten in der neuen Saison. Doch der gelang schwieriger als es der Spielverlauf hätte vermuten lassen. Celtic stand sehr kompakt am Platz und übernahm ab der ersten Minute das Kommando am Platz. Der Abwehrriegel mit Gaberl, Angelo, Basti stand bombenfest, Chris agierte davor als effizienter Staubsauger, der alle gegnerischen Chancen verschlang. Das Mittelfeld spielte die Bälle rasch in die Offensive und es gab Angriffe ohne Ende – teilweise direkt und sehenswert. Doch eindeutige Einschussmöglichkeiten blieben Mangelware, meist kamen die Schüsse aus der Distanz, durch Abpraller oder nach Flanken aufs Tor. Georg und Wolfi L. setzen den Irrealen zu, aber knackten sie nicht. Dann wurde Stubi im Strafraum gelegt, Schurli trat zum Elfer an – und vergab knapp. Jetzt wurde man schon bisserl nervös wegen der mangelnden Ausbeute. Ben im Tor blieb vorerst ohne Beschäftigung. Die Stürmer packten nun die Brechstange aus, Wolfi L. setze einen Kopfball knapp daneben, dann drang er in den Strafraum schoss, schoss nochmal nach, doch der große Pimmel hielt großartig. Mit dem Pausenpfiff noch eine Eckballchance bei der Stubi am höchsten stieg und den Ball ins Toreck zur verdienten Führung setzte. Dann wich ein gut gelaunter Conny Omar und Celtic versuchte auch in Halbzeit 2 Druck aufzubauen. Gerade über rechts kamen nun rollende Angriffe, die Lenny und Löber gefährlich vors Gehäuse brachten. Georg scheiterte per Kopf, dann setze Stubi einen perfekt aufgerollten Ball knapp neben die Stange. Celtic hatte sich aber nun mit Blessueren und Umstellungen herumzuschlagen. Erst bediente sich Chris bei einem Pressball und Baldia kam, später musste auch noch Stubi mit Rückenproblemen raus und Sklawek kam. Da nun eigentlich das gesamte zentrale Gerippe der Mannschaft gewechselt wurde, passt die Zuordnung nicht mehr wie in Hälfte 1. Celtic stand viel weiter vom Gegner – meist irgendwo im Raum- und gab daher das Spiel etwas aus der Hand. Es war nun Ben, aber vor allem Gaberl, Angelo und Bastian zu verdanken, daß nichts anbrannte. Celtic konterte weiter und manches mal auch schnell und schön. Schurli über links, quer hinein zur Mitte, Baldia rückte inm den Raum, übernahm den Ball schön und setzte ihn an die Innenstange. Der Ball lief entlang, oder hinter der Linie, jedenfalls drückte in Georg entschlossen drüber und baute den Vorsprung aus. Wer dachte, das Spiel sei gelaufen, wurde vom Celtic Schlendrian eines besseren belehrt. Der Gegner war alles vor und wurde mit dem Anschlusstreffer belohnt, da nun das Celtic – Defensivverhalten schon sehr chaotisch geordnet war. Die Torausbeute war mager, der Einsatz ok, am Ende zählen die 3 Punkte zum Auftakt in der Ferne. Trainer Slawek ist vorerst zufrieden.

  • Testmatch: Celtic Salmannsdorf – FC Rafa 2:2 (0:0) 11/09/2008

    Celtic liefert im letzten Testmatch eine solide Leistung ab. Gegen einen sehr spielstarken Gegner aus dem Reichsbund hielten die Kelten kämpferisch, taktisch, läuferisch und – mit Fortdauer des Spiels – auch spielerisch mit. Schön langsam kristallisiert sich eine Stammformation bei den Salmannsdorfern heraus und die stellte sich rasch auf das schöne, temporeiche Kurzpassspiel des FC Rafa ein und suchte ihr Glück in raschen Gegenstößen. Das Spiel machte eindeutig die Reichsbundmannschaft, doch die Defensive mit Basti, Gaberl, Angelo und Nima hielt. Roman und Stubi mit direkt übernommenen Halbchancen und Chris mit einem schönen Haken inkl. Schuss, der allerdings zu zentral angetragen war, zeigten in Halbzeit eins Präsenz. Vor allem das Mittelfeld von Celtic war erstmals nicht so zerstreut wei sonst, sondern erkämpfte Bälle und versuchte rasche Konter einzuleiten. Mit Fortdauer des Spiels auch immer effizienter. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel durch häufiges Wechseln auf beiden Seiten fehleranfälliger, es häuften sich dadurch die Torchancen für beide Teams. Knisl setzte nun die Offensive und Flügel besser ein. Roman, Chris, und Lenny sorgten für weiteren Druck von hinten. Gaberl war stets Zweikampfsieger wenn der Gegner doch durchkam, ausser in einer Situation, wo sein Blackout den ersten Treffer ermöglicht. Umso sehenswerter der Gegenstoß: Roman führt den Ball aus dem Mittelfeld heraus, Stubi und Georg kreuzten in der vordersten Linie die Laufwege, Roman spielte den idealen Laufpass auf Georg, der perfekt einschob: 1:1. Nun kam Celtic häufig vors Tor, leider kamen entweder die letzte Flanke/der letze Pass nicht an, die Schüsse verhungerten oder die Bälle wurden nicht ganz sauber im Strafraum angenommen. Aus einem weiteren Missverständnis im Luftkampf zwischen Gaberl und Angelo fiel das 2:1. Doch der Celtic Ausgleich gelang erneut verdient, wenngleich der Treffer ein Glückstor war, da Georg im Strafraumgestocher vom Gegner angeschossen wurde und den Ball ins Tor lenkte. Zufrieden konnte der Non Playing Trainer Slawek vor allem auch die geglückte Integration einiger Ersatzspieler  und die Kampfbereitschaft des gesamten Teams beobachten..

  • Testmatch: Manner – Celtic Salmannsdorf 3:0 (1:0) 11/09/2008

    Das Ergebnis spiegelt keinesfalls das Kräfteverhältnis wider, ist aber die Konsequenz für zu wenig Entschlossenheit im Spiel und so manche vertane Chance. Auf den großen Rasenplätzen der ÖBB fand Celtic zwar viel Raum vor und konnte gefällig kombinieren, aber keine der unzähligen Halbchancen in echte Gefahr für den Gegner umwandeln. Und hinten wurden die 2-3 Unachtsamkeiten eiskalt bestraft. Celtics Offensive kam oft vor das gegnerische Gehäuse, doch entweder brachte der Sturm die Bälle nicht unter, oder sie legten auf für das nachrückende Mittelfeld, die auch allesamt verzogen. Angelo übernahm zwar viel Verantwortung und auch Knisl und Löber probierten einiges, doch fast alle Versuche wurden vom starken Manner-Libero abgewürgt oder versandeten als Corner, Querpass oder der Sturmlauf aufs Tor wurde in letzter Sekunde gebremst. In der zweiten Halbzeit hatten dann die Kelten wenig Luft im zweiten Spiel nach kurzer Pause und begannen eher Wunden zu lecken, als dem Gegner nochmal richtig unter Druck zu setzen.

  • Testmatch: Lok Hörndlwald – Celtic Salmannsdorf 1:4 (1:2) 11/09/2008

    Celtic zeigt sich unter dem neuen Trainer mit leichten Änderungen in den Formationen. Auch dabei einige Neuzugänge, die rasch und gut integriert wurden. Zum Spiel: Es war ein temporeiches Testmatch, bei dem Celtic zwar nicht spielerisch überlegen war, jedoch abgebrühter, effizienter und schneller agierte. Durch neue Umstellungen im Spielstystem konnte bei Celtic noch keine klare Struktur und kein richtiger Spielaufbau erkannt werden. Jedoch gab es einige bemerkenswerte Spielzüge zu sehen, bei denen der Ball über 3-4 Stationen rasch vor das Tor gebracht wurde. Vor allem über den rechten Flügel kam in Halbzeit 1 sehr viel. Eine Vorlage nutzte Farid trocken zur Führung, danach hatte er noch eine Kopfballchance und Stubi scheiterte kurz darauf nach Flanke am Tormann, den Abpraller verwertete Elvir trocken. Kurz darauf verursachte er aber ungestüm einen Elfer und so ging es mit 2:1 in die Pause. Conny blieb verletzt draussen, Georg Jordan kam neu ins Spiel und drückte diesem mit 2 weiteren Treffern seinen Stempel auf. Ein Traumschuss nach schöner Vorbereitung durch Stubi sowie ein Heber, bei dem der Libero kräftig mithalf. Dann fiel Celtic für die letzten 20Minuten stark zurück. Die Mannschaft stand oft zu 6 tief in der eigenen Hälfte, was den Gegner strak machte. Ausser Knisl und der Stürmern kam kein Celticer mehr in den Strafraum des Gegners. Ein Gegentor ließ die Abwehr um Slawek und Angelo aber nicht zu, die Zuteilung und die Rollenverteilung war hingegen auch nicht ganz geklärt. Gegen stärkere Gegner kann sowas ins Auge gehen. Für einen Auftakt wars aber eine ordentliche Leistung, die Celtic zeigte.

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